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Citypunkt F2

 

 

 

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Auf diesen Seiten informieren wir Sie über die Angebote und Einrichtungen der katholischen Kirche in der Innenstadt von Mannheim. Infomieren Sie sich, schauen Sie im Citypunkt F2 vorbei, sprechen Sie uns an, nehmen Sie an den Veranstaltungen teil und feiern Sie gemeinsam mit uns Gottesdienst in den drei Kirchen der Innenstadt, in der Jesuitenkirche, in der Citykirche St. Sebastian am Marktplatz und in der Liebfrauenkirche im Stadtteil Jungbusch.

Vorwort aus dem aktuellen Pfarrbrief

 

Liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefes,

liebe Schwestern und Brüder,

 

wenige Wochen vor seiner Hinrichtung am 02. Februar 1945 hat der in Mannheim geborene Pater Alfred Delp SJ eine Weihnachtsmeditation geschrieben. Sie ist abgründig und erschütternd, aber zugleich hoffnungsvoll und lebensermutigend:

 

„Gott ist mit uns: so war es verheißen, so haben wir geweint und gefleht. Und so ist es seinsmäßig und lebensmäßig wirklich geworden: ganz anders, viel erfüllter und zugleich viel einfacher als wir meinten.

Den Lasten Gottes soll man nicht ausweichen. Sie sind zugleich der Weg in den Segen Gottes. Und wer dem herben und harten Leben die Treue hält, dem werden die inneren Brunnen der Wirklichkeit entsiegelt und ihm ist die Welt in ganz anderem Sinn nicht stumm, als er ahnen konnte. Die Silberfäden des Gottesgeheimnisses alles Wirklichen fangen an zu glänzen und zu singen. Die Last ist gesegnet, weil sie als Last Gottes anerkannt und getragen wurde.

Gott wird Mensch. Der Mensch nicht Gott. Die Menschenordnung bleibt und bleibt verpflichtend. Aber sie ist geweiht. Und der Mensch ist mehr und mächtiger geworden. Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.“

 

Das sind tiefe Gedanken von Alfred Delp zu Weihnachten, die auf den ersten Blick gar nicht zu einem beschaulichen Weihnachtsfest passen. „Die Lasten Gottes sind zugleich der Weg in den Segen Gottes“. Hier wird die ganze „Schwere des Lebens“ mit dem Segen Gottes in Verbindung gebracht. Aber Segen Gottes ist auch nur im Leben, im Alltag, in der Kreatürlichkeit des Menschen erfahrbar!

Für Delp ist klar: „Es gibt Wunden der Not, aber es gibt auch die Wunder der Not.“

Die Wunden der Not werden durch die Wunder der Not erhellt. Das gilt schon beim Volk Israel, wenn der Prophet Jesaja vor über 2500 Jahren schrieb:“ Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht“. Christen feiern in der Geburt des Gottessohnes Jesus das „Licht der Welt“ und in der Nachfolge Jesu sind alle berufen, „Licht für andere zu sein“. Es liegt die alte adventliche Grunderfahrung zugrunde: Wer auf Gott vertraut, der kann auch das Licht des Segens im Dunkel des Lebens entdecken. Dann fangen „die Silberfäden des Gottesgeheimnisses an zu glänzen“.

In der Natur können wir auch eine solche „adventliche Erfahrung“ machen. Wenn wir etwa einen Stern in dunkler Nacht betrachten, dann können wir staunen über das Licht, das von einem winzig erscheinenden Stern ausgeht. Ein ganzer Sternenhimmel lässt uns gar staunen über die Größe und Erhabenheit der Schöpfung und erleuchtet wie ein Lichtermeer den ganzen Nachthimmel.

 

Das wünsche ich allen zu Weihnachten, dem Fest, das, wie Delp sagt, „das Licht bringen musste“, dass wir Licht für andere werden, Stern in der Dunkelheit des Lebens sind und in der „Gemeinschaft der Glaubenden“ als Sternenhimmel leuchten in das Leben der Welt hinein.

Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt, weil der neugeborene Gottessohn Jesus Christus der „Morgenstern“ ist.

 

So wünsche ich von Herzen frohe und lichtvolle Weihnachten und „Segen bei allen Lasten“ und „Wunder in allen Wunden der Not“ im kommenden Jahr 2017,

 

Ihr Karl Jung, Dekan

 


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