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Citypunkt F2

 

 

 

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Auf diesen Seiten informieren wir Sie über die Angebote und Einrichtungen der katholischen Kirche in der Innenstadt von Mannheim. Infomieren Sie sich, schauen Sie im Citypunkt F2 vorbei, sprechen Sie uns an, nehmen Sie an den Veranstaltungen teil und feiern Sie gemeinsam mit uns Gottesdienst in den drei Kirchen der Innenstadt, in der Jesuitenkirche, in der Citykirche St. Sebastian am Marktplatz und in der Liebfrauenkirche im Stadtteil Jungbusch.

Vorwort aus dem aktuellen Pfarrbrief

Wo ist der Advent geblieben?

Der Advent hat sich zurückgezogen in die Kirchen. Draußen ist schon Weihnachten. Es gibt den Weihnachtsmarkt, die Weihnachtsdekoration in den Schaufenstern und in den Straßen – dazu süßliche Weihnachtslieder. Die Gesellschaft feiert öffentlich Weihnachten – vier Wochen im Voraus. Das, was Kindern eigen ist, die ungeduldig werden, wenn sie warten müssen, das hat alle ergriffen, die sich im öffentlichen Raum bewegen. Niemand kann sich dem entziehen! Es gibt keine Vor-Freude mehr! Nur wer - des Treibens müde - sich in die Kirchen zurückzieht, entdeckt: Es ist ja erst Advent – die Wartezeit, die Erwartungszeit! Der Adventskranz und die violette Farbe verdeutlichen dies. Ich fühle mich an eine Geschichte erinnert, in der ein Weiser seinen Mitmenschen vorwirft:

Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,

wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,

wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.

So entstehen Hektik und Stress! Wie schwer ist es, in der Gegenwart zu leben! Viele sind schon immer in der Zukunft, die noch gar nicht da ist. Sie zerren die Zukunft in die Gegenwart hinein, weil sie die Ruhe, Stille und auch Leere der Jetztzeit nicht ertragen können. Innehalten fällt schwer! Und doch gibt es da – trotz allem - die Möglichkeit, gefülltes Dasein in der Gegenwart zu erleben – und sei es auch nur für eine Minute: bei Gebet, Meditation, ruhiger Musik, im Gottesdienst. Im Psalm 62 heißt es:

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung.

Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg; darum werde ich nicht wanken.

Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre; Gott ist mein schützender Fels, meine Zuflucht.

Vertrau ihm, Volk, zu jeder Zeit! Schüttet euer Herz vor ihm aus!

 

In der Ruhe kann ich Stabilität, Halt, Sicherheit, Geborgenheit erfahren. Da darf ich mein Herz vor ihm, unserem Gott, ausschütten – und komme dadurch wieder zu mir selbst!

 

Jesus bringt es auf den Punkt: Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt? (Lk 9,25).

 

Es geht um die Achtsamkeit für die Gegenwart, den Augenblick. Trotz der alltäglichen Zwänge kann uns das ab und zu gelingen. So erleben wir Advent, wenn Advent ist, und Weihnachten, wenn Weihnachten ist. Das wünsche ich Ihnen mit einem Gedicht von

Andreas Gryphius (1616 – 1664)

Mein sind die Jahre nicht,

Die mir die Zeit genommen;

Mein sind die Jahre nicht,

Die etwa möchten kommen;

Der Augenblick ist mein,

Und nehm ich den in acht

So ist der mein,

Der Jahr und Ewigkeit gemacht.

Ihr Klaus Zedtwitz

 

 


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