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Premiere - ökumenischer Gottesdienst zum CSD

- Bildquelle: Ina Mitschke/pixelio.de
(22.07.10) Unter dem Motto "Die Zukunft ist bunt" findet zum ersten Mal zum Christopher-Street-Day (CSD) ein ökumenischer Gottesdienst in Mannheim statt.
Am 14. August, 19.00 Uhr, in der CityKirche Konkordien, in R2. Den Gottesdienst unter dem Motto "Die Zukunft ist bunt" bereiten Pfarrer Peter Annweiler (ev. CityKirche Konkordien), Pfarrer Jürgen Weber (Katholische Hochschulgemeinde Mannheim), Doris Baumgärtner und Ingrid Weissenborn (kath. Citypastoral Mannheim) vor. Dr. Gerhard Schick, Mannheimer Bundestagsabgeordneter der Grünen, hat seine Beteiligung zugesagt. (Kirsten des Vos, Pressestelle der ev. Kirche Mannheim)
Es läuten alle Glocken...
(08.07.10) ... sie läuten nah und fern. Sie rufen uns zur Kirche...", so heißt es in einem bekannten Kinderkirchenlied. Diese Aussage trifft seit einigen Tagen nicht auf die Glocken der St. Sebastian Kirche zu. Grund hierfür sind die Sanierungsarbeiten am Kirchturm.
Viele Passanten haben es bereits bemerkt. Die Zeiger der Kirchturmuhr an der St. Sebastian Kirche stehen auf 12. Weder das berühmte Glockenspiel, das morgens viertel vor acht, mittags viertel vor 12 oder abends viertel vor sechs zu hören ist, das Schlagwerk für den Stundenschlag, noch das Glockengeläute, das auf den Gottesdienst in der St. Sebastian Kirche hinweist, sind seit einer Woche zu hören. Derzeit finden Arbeiten im Glockenturm statt, die das Abschalten des Läutewerkes notwendig machten. Diese sind die erste Stufe umfangreicher Sanierungsmaßnahmen, die die Stadt Mannheim am Kirchturm von St. Sebastian durchführt. Ein weiterer Schritt wird ab dem 12. Juli das Aufstellen eines Bauzauns rund um den Glockenturm sein. Danach soll ein Hängegerüst am Kirchturm befestigt werden. Nach einem Vergleich von 1908 gehören der Turm und die Glocken der Stadt Mannheim. Die Kirchengemeinde St. Sebastian hat das Nutzungsrecht.
Übrigens... Im mächtigen Glockenturm hängt zwar ein verhältnismäßig kleines Geläut, jedoch ist es ein vollständig erhaltenes vierstimmiges Barockgeläut aus dem 18. Jahrhundert. Kenner behaupten, Mozart habe während seines Aufenthaltes in Mannheim Tonfolgen des Geläuts in seinen Kompositionen verarbeitet.
Glockengeläut und Glockenspiel können Sie sich auch während der Sanierungsarbeiten auf unserer Homepage
anhören ...
Patrozinium St. Ignatius von Loyola
- Bildinfo: Figurengruppe im Hochaltar der Jesuitenkirche - der Hl. Ignatius von Loyola sendet Franz Xaver aus
(23.07.10) Am kommenden Sonntag, dem 25.07., feiert die Jesuitenkirche eines ihrer Patronatsfeste, den Heiligen Ignatius von Loyola.
Der eigentliche Gedenktag des Heiligen ist der 31. Juli, traditionell jedoch wird das Patrozinium immer am letzten Sonntag vor den Sommerferien gefeiert.Der Festgottesdienst, dem Dekan Karl Jung vorstehen wird, beginnt um 10.00 Uhr. Es singen die beiden Chöre der Jesuitenkirche und der St. Sebastian Kirche die Messe D-Dur von Anton Dvorak. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem Stehempfang im Dekanatshof neben der Jesuitenkirche eingeladen.
Einen Aritkel zum Hl. Ignatius von Loyola von Pater Hans-Joachim Martin SJ können Sie
hier herunterladen...
Motorradgottesdienst

- Bildquelle: Günter Havlena/pixelio.de
(04.06.10) Ein Gottesdienst der besonderen Art findet am Sonntag, dem 11. Juli in der Pfarrkirche St. Konrad in Mannheim-Casterfeld statt. Er steht unter dem Motto "In Verbindung bleiben... und frei sein".
Pfarrer Schaaf, selbst passionierter Motorradfahrer, lädt alle Motorradfans um 11.00 Uhr zu einem Gottesdienst mit Motorradsegnung ein. Es spielt die Live-Band "Limited Edition". Nach dem Gottesdienst findet eine gemeinsame Ausfahrt statt. Das abschließende gemütliche Beisammensein lädt dazu ein, Erlebnisse auszutauschen.
Die beiden Veranstaltungsflyer können Sie hier herunterladen:
Handzettel 1 -
Handzettel 2
Segen für den Spargel

- Bild: D. Baumgärtner
(18.06.10) Feinschmecker, Hobbyköche und Landwirte wissen - nach dem 24. Juni,
dem Hochfest des heiligen Johannes des Täufers, kommt gemeinhin aus deutschen Landen kein frischer Spargel mehr auf den Tisch. Astronomisch gilt der 24. Juni auch als der Termin der Sonnenwende.
Zwischen diesen beiden Anlässen und dem "Spargel-Stopp" gibt es eine Verbindung, erklärt Pater Hans-Joachim Martin SJ von der katholischen Citypastoral: "Die Spargelpflanze muss zur Zeit der Sonnenwende zur Ruhe kommen, damit sie austreiben kann und so neue Kräfte für die nächste Saison gewinnt." Die Brücke zwischen Johannistag und Sommersonnenwende erklärt sich aus den vielen heidnischen Bräuchen, die sich die frühe Kirche vor Jahrhunderten zu Eigen machte. Einer davon ist das Johannisfeuer, das die Sonnenwendfeiern der Heiden aufgreift.
Dienstags, donnerstags und samstags ist in der Mannheimer Innenstadt Markttag. So findet am Donnerstag, dem 24.06., dem Johannesfest, nach dem 9h Gottesdienst draußen auf dem Marktplatz die Spargelsegnung statt. Die Segung von Äckern, Pflanzen und Landwirten sind ein uralter Brauch und weist auf ein nachhaltiges Wirtschaften hin. Nach der Segnung sind alle Besucher zu einem einem Spargelsüppchen eingeladen.
Fronleichnamsfest in der Jesuitenkirche

- Monstranz der Jesuitenkirche
(31.05.10) Viele Pfarrgemeinden feiern am kommenden Donnerstag das Fronleichnamsfest.
In der Innenstadt von Mannheim wird der Gottesdienst im Gegensatz zu den Vorjahren nicht auf dem Marktplatz stattfinden, sondern in der Jesuitenkirche. Grund hierfür sind die Sanierungsmaßnahmen an der Marktplatzkirche St. Sebastian. Beginn ist um 9.00 Uhr. An der Feier sind die Pfarrei St. Sebastian sowie die muttersprachlichen Gemeinden beteiligt, so dass der Gottesdienst in mehreren Sprachen stattfindet. Hauptzelebrant ist Dekan GR Karl Jung. Im Anschluss an den Gottesdienst findet die Prozession durch die "Mannheimer Quadrate" statt. Die Prozession endet in der Jesuitenkirche mit dem "Eucharistischen Segen".
Fronleichnam feiert die Gegenwart des auferstandenen Jesus im eucharistischen Brot und will dies nach Außen zeigen. Ein traditioneller Bestandteil des Festes ist die Prozession durch die Straßen. Dabei gruppieren sich Ministranten und Gläubige um die Monstranz, ein wertvolles Gefäß, in der das eucharistische Brot mitgeführt wird.
Hier erhalten sie weitere Informationen zum
Fronleichnamsfest und zur Bedeutung der
Monstranz.
Gottesdienste zum Pfingstfest

- Reliefbild im Altartisch der Jesuitenkirche - Darstellung Pfingstereignis
(21.05.10) In der Seelsorgeeinheit Mannheim-City finden zum
Pfingstfest folgende Gottesdienste statt:
Samstag, 22. Mai 2010
Jesuitenkirche
18:00 Uhr Vorabendmesse zum Pfingstfest
St. Sebastian Kirche
17.00 Uhr Vorabendmesse zum Pfingstfest mit Firmerneuerung
20:30 Uhr Pfingstvigil (Eucharistiefeier), gestaltet vom Mannheimer Evangelisierungsteam
Pfingstsonntag, 23. Mai 2010
In allen Gottesdiensten findet die RENOVABIS-Kollekte statt.
Jesuitenkirche
10:00 Uhr Feierliche Eucharistiefeier zum Hochfest zusammen mit der spanischen Gemeinde - "Messe brève" von Léo Delibes für Soli und Orgel, Candace Zaiden (Sopran), Susanne Scheffel (Alt)
11:30 Uhr Eucharistiefeier - Jesuiten
18:00 Uhr Eucharistiefeier
St. Sebastian Kirche
09:30 Uhr Eucharistiefeier zum Hochfest
11:00 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache
19:00 Uhr Eucharistiefeier - Katholische Hochschulgemeinde
Pfingstmontag, 24. Mai 2010 - 250jähriges Weihejubiläum der Jesuitenkirche
Jesuitenkirche
10:00 Uhr Pontifikalamt anlässlich des 250. Weihejubiläums der Jesuitenkirche Mannheim mit Weihbischof Dr. Bernd Uhl - "Missa festiva" (Uraufführung) für Soli, Chor, Bläser, Pauke und Orgel von Tobias Breitner, anschließend Gemeindefest im Dekanatshof
16:30 Uhr Feierliche Pfingstvesper, musikalisch gestaltet durch den Mottetenchor Mannheim unter der Leitung von KMD Brigitte Fröhlich, mit Werken von Claudio Monteverdi (Laudate pueri), Felix Mendelssohn-Bartholdy (Wie lieblich sind die Boten, die den Frieden bringen) und Josef Rheinberger (Salve Regina)
St. Sebastian Kirche
In der St. Sebastian Kirche finden an Pfingstmontag keine Gottesdienste statt.
250jähriges Weihejubiläum Jesuitenkirche

- Bild: Manuela Salvarani
(07.05.10) Am Pfingstmontag, 24. Mai, um 10 Uhr rufen die Glocken der Jesuitenkirche in diesem Jahr zu einem ganz besonderen Gottesdienst. Dann feiern das Stadtdekanat und die Seelsorgeeinheit Mannheim-City das 250. Weihejubiläum der „Basilica Carolina“, wie die Kirche nach ihrem Stifter Kurfürst Carl Philipp bald genannt wurde.
Anders als ursprünglich geplant muss der Festgottesdienst ohne Erzbischof Dr. Robert Zollitsch stattfinden, der sich zu dieser Zeit aus gesundheitlichen Gründen einer Kur unterzieht. An seiner Stelle kommt Weihbischof Dr. Bernd Uhl nach Mannheim, um mit den versammelten Gläubigen den Geburtstag ihrer Kirche zu feiern. Im Anschluss an das Pontifikalamt findet das diesjährige Gemeindefest auf dem Dekanatshof statt, zu der das Stadtdekanat und die Seelsorgeeinheit Mannheim-City herzlich einladen. Mit einer feierlichen Vesper klingt der Tag um 16.30 Uhr in der Kirche aus. (Pressestelle Katholische Stadtdekanat Mannheim)
Im Festgottesdienst um 10 Uhr wird die "Missa Festiva" von Tobias Breitner uraufgeführt. Es singen die beiden Chöre der St. Sebastian Kirche und der Jesuitenkirche. Für den Orgelpart konnte Christian Schmitt gewonnen werden. Als Solisten singen Candice Zaiden (Sopran), Susanne Scheffel (Alt), Wayne Hobbes (Tenor) und Stephan Somburg (Bass), die von Musikern des Nationaltheaters unterstütz werden. Im Gottesdienst werden zudem Werke von Hartmann und Gigout zu hören sein.
Die Pfingstvesper um 16.30 Uhr wird musikalisch vom Motettenchor Mannheim unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Brigitte Fröhlich gestaltet. Es werden u.a. folgende Werke zu hören sein: "Laudate pueri" von Claudio Monteverdi, "Wie lieblich sind die Boten, die den Frieden bringen" von Felix Mendelssohn-Bartholdy und das "Salve Regina" von Josef Rheinberger. (bmg)
Theologischer Jour Fixe

- Bildinfo: Johannes Paul II.
(06.05.10) Am Mittwoch, dem 19.05. geht es um das Thema "Johannes Paul II. und der Zusammenbruch des Kommunismus". Ein Papst reist in seine Heimat, nach Polen. Zehn Jahre später ist die Welt eine andere geworden. Was ist passiert, dass sich die große Hoffnung auf Freiheit erfüllte und das Wunder der Wende möglich wurde? Dieser Frage geht der Gesprächsabend nach. Referent ist Joachim Jauer, langjähriger Korrespondent des ZDF in der DDR, heute Dokumentarfilmer und freier Autor. Die Moderation übernimmt an diesem Abend Frau Katrin Zimmermann.
Beginn ist um 19.30 Uhr im Heinrich Pesch Haus, Katholische Akademie Rhein-Neckar, Frankenthaler Straße 229 in Ludwigshafen. Wegbeschreibung unter www.heinrich-pesch-haus.de
Es gibt historische Ereignisse oder Personen, in denen verdichten sich die Fragen, Probleme und Hoffnungen einer ganzen Epoche. Menschen stehen vor der Herausforderung, in Zeiten des Umbruchs die Kraft zur Erneuerung zu finden. Die Vortragsreihe "Theologischer Jour Fixe" ist eine Zusammenarbeit der Mannheimer Jesuiten mit dem Programmbereich Theologie und Glaube des Heinrich Pesch Hauses in Ludwigshafen. Sie steht, wie im vergangenen Jahr auch, unter dem thematischen Schwerpunkt "Brennpunkte der Kirchengeschichte" und lädt dazu ein, ausgewählten "Sternstunden" nachzugehen, um mit einem Gespür für Anliegen der Vergangenheit unsere Gegenwart klarer zu sehen.
Fest des Glaubens in die Zukunft hinein

- Festgottesdienst in der St. Sebastian Kirche. Dekan Karl Jung mit den Konzelebranten Hans-Joachim Martin SJ, Leiter der Seelsorgeeinheit Mannheim-City, Pfarrer Jürgen Weber, Katholische Hochschulgemeinde Mannheim und Diakon Wendel
(01.05.10) Die Mannheimer St. Sebastian Kirche feierte heute ihr 300jähriges Weihejubiläum.
Der Mannheimer Marktplatz bietet im Vergleich zu anderen Städten eine Seltenheit: die „Mannheimer Symmetrie“. Altes Rathaus, Glockenturm und St. Sebastianskirche bilden eine Einheit. „Iustitiae et Pietati“ (Gerechtigkeit und Frömmigkeit), wie es in goldenen Buchstaben über den Gebäuden steht, treffen hier zusammen und schauen auf die Menschen herab, die tagtäglich den Marktplatz bevölkern. Heute feierte die St. Sebastianskirche ein großes Jubiläum. Denn vor genau 300 Jahren wurde sie geweiht. „Viel könnte die älteste katholische Pfarrkirche der Quadratestadt über die Menschen erzählen, die in dieser Zeit in ihr ein- und ausgingen, über all die Gottesdienste, die in ihr gefeiert wurden, “ so Dekan Karl Jung in seiner Einführung zum heutigen Festgottesdienst, an dem fast 400 Personen teilnahmen. Gerade die St. Sebastian Kirche zeige sich auf dem „Marktplatz des Lebens“ und biete sich den Menschen zur Sinnsuche an. In seiner Predigt thematisierte Jung auch die aktuelle strukturelle Entwicklung der Kirche. „Seelsorge darf sich nicht nur allein in Strukturdebatten verfangen, sondern die Erstaufgabe der Kirche ist die Verkündigung des Evangeliums. Allerdings müssen wir auch von Liebgewonnenem Abschied nehmen, damit sich Neues entwickeln kann“, so Jung. Das Weihejubiläum einer Kirche sei damit auch eine Chance über das eigene Kirchenbild nachzudenken. Dekan Jung scheute sich nicht die aktuelle Krise, in der sich die katholische Kirche infolge der Missbrauchsfälle befinde, in seiner Predigt zur Sprache zu bringen. Er nannte diese im Vergleich zum Patron der Kirche, des Hl. Sebastians, die „Wunden der Kirche“, die nur schwer und langsam heilen werden.
Der Festgottesdienst wurde musikalisch umrahmt von den beiden Chören der St. Sebastian Kirche und der Jesuitenkirche. Sie sangen die "Missa secunda" von Hans Leo Hassler und das "Regina coeli" von Gregor Aichinger unter der musikalischen Gesamtleitung von Herrn Bernhard Schlichter. Dem Festgottesdienst folgte ein Empfang im Haus der Katholischen Kirche. (bh und bmg)
300jähriges Weihejubiläum St. Sebastian
(17.04.10) Mannheims ältestes Gotteshaus feiert am 1. Mai sein 300jähriges Kirchweihjubiläum.
"Laut einer Visitation von 1744 wurde die Marktplatzkirche St. Sebastian am 1. Mai 1710 bischöflich geweiht", so der Historiker Dr. Reiner Albert in seinem Artikel der Zeitschrift "Kirche aktiv" 04/10. Die Doppelanlage von Rathaus und Kirche ist trotz der "Stürme der Zeit", der älteste, heute noch erhaltene Bau Mannheims. Derzeit ist ein Teil der Außenfassade der St. Sebastian Kirche wegen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten eingerüstet. Die Arbeiten sollen bis zum Katholikentag im Mai 2012 abgeschlossen sein.
Der Festgottesdienst zum 300jährigen Kirchweihjubiläum findet am 1. Mai um 17.00 Uhr in der St. Sebastian Kirche statt. Es singen die beiden Chöre der St. Sebastian Kirche und der Jesuitenkirche die "Missa secunda" von Hans Leo Hassler und das "Regina coeli" von Gregor Aichinger unter der musikalischen Gesamtleitung von Herrn Bernhard Schlichter. Die Festpredigt wird Dekan Karl Jung, G.R. halten.
Weitere Informationen zur St. Sebastian Kirche finden Sie auch unter http://de.wikipedia.org/wiki/St._Sebastian_(Mannheim)
Gottesdienst im byzantinischen Ritus

- Andrei Rublevs "Dreifaltigkeitsikone"
(16.04.10) Zu einem ganz besonderen Gottesdienst lädt die Katholische Hochschulgemeinde Mannheim am Sonntag, dem 25.04. um 19.00 Uhr in die Marktplatzkirche St. Sebastian ein.
Der Gottesdienst findet im
byzantinischen Ritus statt. Der byzantinische Ritus wird in den griechisch-katholischen Kirchen (und auch in den meisten orthodoxen Kirchen) zelebriert. Dem Gottesdienst wird Pfarrer Gerhard Schmutz vorstehen. Er ist römisch-katholischer Priester, der auf den mit Rom unierten byzantinischen Ritus geweiht wurde. Somit darf er sowohl im lateinischen Ritus zelebrieren, der vertrauten römisch-katholischen Form, als auch im byzanitischen. Die Gottesdienstbesucher sollten darauf gefasst sein, dass dieser Ritus zeitintensiver ist und etwa eineinhalb Stunden in Anspruch nimmt.
Mehr zum byzantinischen Ritus und eine gute Hinführung zur Eucharistie können Interessierte bei einem Begegnungsabend am Mittwoch, dem 21.04. um 20.15 Uhr in den Räumen der KHG in D 6,15 erfahren. An diesem Abend steht Pfarrer Gerhard Schmutz zum Gespräch bereit.
Weiteres zum Programm der Katholischen Hochschulgemeinde finden Sie auch unter www.khg-mannheim.de
Neugewählter Pfarrgemeinderat tagt zum ersten Mal

- Bildinfo: von links nach rechts - sitzend: Dekan Jung, Dr. Becker, Pater Martin SJ; stehend: E. Schumacher, Ch. Becker, B. Droste, R. Schütze, A. Mariano, Th. Narbeshuber, J. Weber, M. Weindl, B. Reitter, S. Boske; nicht auf dem Bild Herr T. Eisele
(13.04.10) Am 13. und 14. März fanden in der Erzdiözese Freiburg die Pfarrgemeinderatswahlen statt. In der Seelsorgeeinheit Mannheim City waren knapp 8000 Mitglieder dazu aufgerufen, die zwölf neuen Pfarrgemeinderäte für eine Amtszeit von fünf Jahren zu wählen. Der neugewählte Pfarrgemeinderat traf sich gestern Abend zu seiner konstituierenden Sitzung.
Zu Beginn der Sitzung dankten Pater Hans-Joachim Martin SJ, Leiter der Seelsorgeeinheit, und Dekan Karl Jung den Neugewählten für ihr ehrenamtliches Engagement, gerade in einer Zeit die pastoral, kirchenpolitisch und strukturell herausfordern zu beschreiben sei.
Formaljuristisch müssen zu Beginn einer neuen Amtperiode verschiedene Ämter innerhalb des Pfarrgemeinderates besetzt werden. So wurden gestern Abend Dr. Hartwig Becker zum Vorsitzenden, Herr Erich Schumacher zum stellvertretenden Vorsitzenden und Frau Brita Reitter zur Beisitzerin gewählt. Sie bilden zusammen mit Pater Hans-Joachim Martin SJ den Vorstand des neuen Pfarrgemeinderates. Für den Stiftungsrat, dem die Vermögensverwaltung der Pfarrei obliegt, wurden Frau Julia Weber, Frau Angelica Mariano, Herr Erich Schumacher, Herr Reinhard Schütze, Herr Bernhard Droste und Herr Thomas Narbeshuber gewählt. Zusammen mit den beiden Priestern Pater Hans-Joachim Martin SJ und Dekan Karl Jung, sowie dem ersten Vorsitzenden Herrn Dr. Hartwig Becker bilden sie den neuen Stiftungsrat. Vorsitzender des Stiftungsrates ist immer der jeweilige Ortspfarrer. Für die Pfarrei St. Sebastian ist das Pater Hans-Joachim Martin SJ. Als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates wurde dann Dr. Hartwig Becker gewählt. Herr Bernhard Droste wird zukünftig den Pfarrgemeinderat im Dekanatsrat vertreten.
Der Pfarrgemeinderat St. Sebastian trifft sich am Montag, dem 7. Juni zu seiner nächsten Sitzung. Pfarrgemeinderatssitzungen sind grundsätzlich öffentliche Sitzungen.
Wissenswertes über den Pfarrgemeinderat finden Sie
hier.
Weisser Sonntag - Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit

- Bild (bmg): Kelch und Hostienschale - St. Sebastian Kirche
(06.04.10) 23 Kinder empfangen am kommenden Sonntag, 11.04. aus der Seelsorgeeinheit Mannheim City in der Jesuitenkirche zum ersten Mal die Heilige Kommunion. Der Gottesdienst beginnt um 10h.
Dieser Tag ist ein besonderer Tag, ein großes Fest für die Kinder, die Familien und die ganze Gemeinde. Im Mittelpunkt steht, wie in jeder Eucharistiefeier, die Begegnung mit Jesus Christus in den Gestalten von Brot und Wein, die in den Leib und das Blut Christi gewandelt werden. Der Name "Weisser Sonntag" leitet sich vom Brauchtum der ersten Christengemeinden ab. Die erwachsenen Täuflinge, die in der Osternacht getauft wurden, trugen in den ersten Jahren der Christenheit eine Woche lang weiße Gewänder als äußeres Zeichen ihrer Taufe und legten diese am darauffolgenden Sonntag, dem "Weissen Sonntag" wieder ab.
Seit dem Jahr 2000 heißt der "Weisse Sonntag" auch "Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit. Die neue Bezeichnung wurde von Papst Johannes Paul II. für die ganze Kirche eingeführt. Der Hintergrund liegt in seiner Lebensgeschichte. Als junger Mann erbeitete er während der deutschen Besatzung in einem Chemiewerk und studierte gleichzeitig im geheimen Priesterseminar von Krakau Theologie. Zu der Zeit besuchte er häufig ein nahe gelegenes Kloster und kniete dort am Grab der Ordensschwester Maria Faustyna, die mit 33 Jahren verstorben war. Diese Schwester hatte ein ganz unauffälliges Leben geführt, hatte aber mystische Erfahrungen, aus denen sie Worte Jesu wiedergab. Darin war immer wieder von der unendlichen Barmherzigkeit Gottes die Rede und davon, dass am ersten Sonntag nach Ostern diese Barmherzigkeit festlich gefeiert werden soll. Da dem späteren Papst in seinem Gebet am Grab dieser Schwester in schwerster Zeit viel Kraft geschenkt worden war, war es ihm ein Anliegen, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen. Er sah darin eine wichtige Botschaft für das eben begonnene neue Jahrtausend.
Ostersonntag - Hochfest der Auferstehung des Herrn, 04. April

- Bild: Pixelio - Johannes Beck
Jesuitenkirche
10h Festliche Eucharistiefeier, Messe in C von Franz Schubert und Halleluja von Georg Friedrich Händel; Solisten, Seminarium Musicum und der Chor der Jesuitenkirche.
12h Eucharistiefeier Jesuiten. Festliche Barockmusik für Trompete und Orgel.
17h Feierliche Ostervesper. Schola der Jesuitenkirche.
18h Eucharistiefeier.
(Türkollekte für die Orgel)
St. Sebastiankirche
6h Auferstehungsfeier, gestaltet von der Katholischen Hochschulgemeinde, Beginn um 5.30h mit dem Osterfeuer im Hof des ADH, D6,15 und anschließender Prozession zur St. Sebastian Kirche
9.30h Feierliche Eucharistie mit Chor und Orchester: Messe in C-Dur KV220-"Spatzenmesse" von Wolfgang Amadeus Mozart, "Halleluja" von Georg Friedrich Händel
11h Feierliche Eucharistie in italienischer Sprache
Ostermontag, 05. April
Jesuitenkirche
10h Festliche Eucharistiefeier: Missa "Lux et Origio". Es singt die Schola Gregoriana
11.30h Eucharistiefeier Jesuiten
18h Eucharistiefeier
St. Sebastiankirche
9:30 Eucharistiefeier, gestaltet vom Mannheimer Evangelisierungsteam
Karsamstag und Osternacht, 03. April

- Bereitung und Anzünden der Osterkerze am Feuer
Am Karsamstag verweilt die Kirche am Grab des Herrn und betrachtet sein Leiden und seinen Tod. Das Messopfer wird nicht gefeiert, der Altar bleibt unbedekt. Die heilige Kommunion kann nur als Krankenkommunion gereicht werden.
Jesuitenkirche
9h Trauermette in der Bernharduskrypta. Gebet vor dem Kreuz (bis 18h). Eingang durch die Kirche.
(Die Kirche ist von 18h-20h geschlossen)
21h Feier der Heiligen Osternacht, gemeinsame Feier der Seelsorgeeinheit Mannheim-City mit der Spanischen Gemeinde: Lichtfeier, Wortgottesdienst, zwei Erwachsenen- und eine Kindertaufe, Tauferneuerung der Gemeinde und Eucharistiefeier. Kerzen werden zum Preis von EUR 1,50 angeboten. Anschließend Agapefeier im Ignatiussaal.
St. Sebastiankirche
10h Beichtgelegenheit mit zwei Priestern (bis12h)
11h Meditation zur Grabesruhe
21h Feier der Heiligen Osternacht, gestaltet vom Mannheimer Evangelisierungsteam.
23h Feier der Heiligen Osternacht in italienischer Sprache mit Taufe und Erwachsenenfirmung
Karfreitag, 02. April

- Kreuzigungsszene im Altarmedallion Jesuitenkirche
Jesuitenkirche
9h Laudes in der Bernharduskrypta
11h Kreuzweg für Kinder und Eltern, Treffpunkt vor der Jesuitenkirche, bei Regen in der Jesuitenkirche.
15h Die Feier vom Leiden und Sterben Christi. Wortgottesdienst, Kreuzverehrung und Kommunionfeier. Gregorianik, Motetten zur Passion und Gesänge aus Taizé. Es singen die Schola Gregoriana und das Seminarium Vocale. Bitte bringen Sie zur Kreuzverehrung eine Blume oder einen Zweig mit.
St. Sebastiankirche
15h Feier vom Leiden und Sterben Christi - Karfreitagsliturgie; gestaltet von der Katholischen Hochschulgemeinde. Es singt der Chor der St. Sebastian Kirche: Chorsätze zur Passion von J. S. Bach, L. da Vittoria und M. Vulpius
17h Karfreitagsliturgie in italienischer Sprache.
Triduum Sacrum

- Die Fußwaschung und das Letzte Abendmahl (Altarretabel des Sieneser Doms)
(30.03.10) Als Triduum Sacrum (wörtlich: heiliger Dreitage-Zeitraum) oder Triduum Paschale (österliches Triduum) bezeichnet man die Dreitagefeier vom Abend des Gründonnerstags, dem Gedächtnis des Leidens und Sterbens des Herrn am Karfreitag, der Grabesruhe am Karsamstag und der Auferstehung Jesu Christi am Ostersonntag.
Die Feier der drei österlichen Tage in der Seelsorgeeinheit Mannheim City.
Gründonnerstag, 01. April
Jesuitenkirche
20h Messe vom letzten Abendmahl mit Fußwaschung und Kommunion unter beiderlei Gestalten: Gemeinsame Feier der Seelsorgeeinheit Mannheim City, mit dem Mannheimer Evangelisierungsteam, mit der Katholischen Hochschulgemeinde und der Spanischen Mission. Musikalisch gestaltet durch die Scola LitHora; anschließend Ölbergandacht in der Bernharduskrypta (bis 22h).
St. Sebastiankirche
11h Beichtgelegenheit mit zwei Priestern (bis 12:00h)
20h Abendmahlfeier in italienischer Sprache
Lasst Euch mit Gott versöhnen!

- Bildinfo:pixelio-Martin Müller
(26.03.10) Empfang des Bußsakraments vor Ostern in der St. Sebastian Kirche und Jesuitenkirche
Samstag, 27.03.
15-16h St. Sebastian und 16-17.30h Jesuitenkirche (mit zwei Priestern)
Mittwoch, 31.03.
18.45h-20h Jesuitenkirche (mit zwei Priestern)
Gründonnerstag, 01.04.
11h-12h St. Sebastian (mit zwei Priestern)
Karfreitag, 02.04.
17-18h Jesuitenkirche (mit zwei Priestern)
Karsamstag, 03.04.
10-12h St. Sebastian (mit zwei Priestern)
Achtung Sommerzeit!

- Bildnachweis: pixelio - brewis
In der Nacht vom 27. auf den 28. März wird die Uhr wieder auf die Sommerzeit um- bzw. vorgestellt.
Palmsträuße für Palmsonntag

- An drei Nachmittagen binden ehrenamtliche Helfer und Helferinnen die Palmsträuße für Palmsonntag

- Insgesamt 1500 Stück sollen es sein, so Herr Mariconde, der Blumenhändler und Initiator der Aktion

- Es erfordert schon etwas Fingerspitzengefühl und Kraft, den Buchs zusammen mit den Olivenzweigen und Palmkätzchen zu binden

- Der Citypunkt, ist Ort des Geschehens. Immer wieder bleiben Menschen vor dem Schaufenster stehen, um zuzusehen oder neugierig nachzufragen, was hier geschieht.
Am 28. März feiert die Kirche den Palmsonntag
(20.03.10) Die Liturgie des Palmsonntag verbindet zwei Erinnerungen: Das Gedächtnis des Einzugs Jesu in Jerusalem und seines Leidens und Sterbens.
Freude und Trauer liegen nahe beieinander. Zu Beginn des Gottesdienstes ist die Palmweihe in Erinnerung an den Jubel, der Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem entgegengebracht wurde: Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg... (Matthäus 21,8)
Palmbund/ Palmbusch/ Palmzweig: Eigentliche oder richtige Palmzweige sind Palmen und Ölzweige. Palmen sind das Symbol für den König; Ölzweige sind das Symbol für den Frieden, den dieser König bringt. Diese echten Palmzweige werden in unseren Breiten ersetzt - je nach Landschaft unterschiedlich - durch "Palm" -Kätzchen, Buchsbaum, Immergrün, Wacholder, Tannen, Stechpalmen, Haselzweige oder andere Zweige und Knospen. Größe, Zusammensetzung und Schmuck des Palmbundes oder Palmbuschen sind nach Gegend und Überlieferung verschieden geprägt. Früher wurden die Palmzweige über der Haustür aufgehängt, zum Friedhof getragen, in einen neugepflügten oder mit Getreide besäten Acker gebracht. In einigen, vor allem ländlichen Gegenden, gibt es diese Bräuche auch heute noch. (Info aus "Durch das Jahr durch das Leben - Hausbuch der christlichen Familie")
Die Pfarrei St. Sebastian beginnt die Feier des Palmsonntags mit einer Sternprozession von der Liebfrauenkirche und St. Sebastian Kirche zum Schillerplatz: 9.30h Prozession von Liebfrauen zum Schillerplatz, 9.45h Prozession von St. Sebastian zum Schillerplatz, 10h Wortgottesdienst mit Palmweihe auf dem Schillerplatz (B 3), anschließend Prozession zur Jesuitenkirche, Eucharistiefeier mit Leidensgeschichte nach Markus. Es singen die Chöre von St. Sebastian und der Jesuitenkirche.
Auf dem Schillerplatz werden an drei Stationen gegen eine kleine Spende Palmsträußchen angeboten. Die Palmsträußchen wurden zuvor von ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen gebunden.
Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl St. Sebastian Mannheim-City
(14.03.10) An diesem Wochenende fanden in der ganzen Erzdiözese Freiburg die Wahlen zum Pfarrgemeinderat statt. Der Pfarrgemeinderat (PGR) ist ein ehrenamtliches Gremium, das in Zusammenarbeit mit hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Pfarrer, Pastoral- und Gemeindereferenten/innen,...) für das Zusammenleben in der Seelsorgeeinheit, bzw. Pfarrei, Sorge trägt, die unterschiedlichen Lebensituationen von Menschen berücksichtigt, Themenschwerpunkte plant und umsetzt.
In der Pfarrei St. Sebastian, Mannheim-City, standen 16 Frauen und Männer zur Wahl. Dem zukünftigen Pfarrgemeinderat gehören 12 Personen an.
Hier können Sie nochmals die
Kandidatenliste einsehen...
... und so
wurde gewählt.
20. März - Lange Nacht in der Jesuitenkirche

- Bild: H. Mathes - Außenansicht Jesuitenkirche
(11.03.10) Die Mannheimer Jesuitenkirche ist auch in diesem Jahr Station bei der Langen Nacht der Museen am Samstag, 20. März. Führungen und geistliche Musik stehen in Mannheims größtem katholischen barocken Gotteshaus auf dem Programm:
19.15 Uhr Barocke Orgelmusik, 19.30 Uhr Kirchenführung mit Dekan Karl Jung, 20.30 Uhr Konzert für Trompete und Orgel: Werke von J.S. Bach, F.M. Bartholdy, J. Langlais u.a. Es spielen Falk Zimmermann (Trompete) und Tobias Breitner (Orgel), 21.30 Uhr Kirchenführung mit Dekan Jung, 22.30 Uhr Leise Musik in der Kirche mit Gesprächsangebot, ab 23.30 Uhr Zeit der Stille.
Die Pfarrei Mannheim Mitte macht darauf aufmerksam, dass der Eintritt in die Jesuitenkirche in der Langen Nacht der Museen nur mit einer Eintrittskarte möglich ist. Diese Karten sind zum Beispiel im Pfarrbüro an der Jesuitenkirche in A 4, 2 und am Citypunkt F2 im Haus der katholischen Kirche in F 2,6 erhältlich und gelten auch in den Museen der Region. Kosten im Vorverkauf: 1 Erwachsener + 1 Kind (6-14 Jahre) 14,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse 17,00 €
After Work Gespräche

- Bild: pixelio/Xenia B.
(11.03.10) After Work Gespräche greifen Themen zu aktuellen theologischen Fragestellungen auf. Am kommenden Donnerstag, dem 18.03. geht es um das Thema "Missbrauchte Macht - Was bedeuten die Missbrauchsfälle an Jesuitenschulen?" Pater Johann Spermann SJ, Direktor des Heinrich Pesch Hauses in Ludwighafen, und Pater Dr. Tobias Sepcker SJ, Bildungsreferent, begeben sich an diesem Abend ins Gespräch mit Frau Stefanie Ball vom Mannheimer Morgen,Politikredaktion.
Donnesrtag, 18.03.2010, um 20.00 Uhr, im Ignatiussaal in A 4, 1 Mannheim
Die "After Work Gespräche" ist eine Veranstaltungsreihe der Jesuiten Mannheim in Zusammenarbeit mit dem
Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen.
"Wege aus der Krise" - Fastenpredigten in der Jesuitenkirche

- Bild: Pixelio - Dr. Klaus Uwe Gerhardt
(16.02.10) Fastenpredigten gehören zu einer uralten Tradition. Sie sind seit dem Konzil von Trient (1545) vorgeschrieben und werden heute meist an den Sonntagen gehalten. Sie werden in der Regel in einen thematischen Rahmen gestellt und zielen auf eine Vertiefung des religiösen, theologischen und moralischen Wissens. Für die Predigten werden oft Seelsorger und Seelsorgerinnen aus anderen Gemeinden oder Personen aus Politik und Wirtschaft eingeladen.
Diese Tradition wird auch in diesem Jahr an den fünf Fastensonntagen an der Jesuitenkirche fortgesetzt. Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr. Nach dem Eingangslied erwartet die Gottesdienstbesucher die Ansprache des jeweiligen Predigers bzw. Predigerin, dann folgt eine Orgelmeditation und im Anschluss die sonntägliche Eucharistiefeier.
Die Fastenpredigten stehen in diesem Jahr unter dem Leitwort "Wege aus der Krise":
Am 1. Fastensonntag, 21.02. steht traditionell der Hirtenbrief von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch im Mittelpunkt.
2. Fastensonntag, 28.02. - Thema "Jugend in der Krise? Was der Glaube Jugendlichen heute sagen kann." Gastprediger ist Dekanatsjugendseelsorger Daniel Kunz
3. Fastensonntag, 07.03. - Thema "Glaube in der Krise?" Gastprediger ist Superior Dr. Stefan Kiechle SJ
4. Fastensonntag, 14.03. - Thema "Ökumene in der Krise?" Gastprediger ist der Evangelische Dekan Günter Eitenmüller
5. Fastensonntag, 21.03. - Thema "Gesellschaft in der Krise?" - Gastpredigerin ist die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen Frau Dr. Eva Lohse
Theologischer Jour Fixe

- Friedrich Spee von Langenfeld, Ölbild von Martin Mendgen (1893-1970) aus dem Jahre 1938, Stadtbibliothek Trier
(04.03.10) Am Dienstag, dem 09.03. geht es um das Thema "Mai 1634 - Friedrich von Spee kritisiert die Hexenprozesse". Mit der Schreibfeder in der Hand, wagt es Friedrich von Spee (1591-1635) daran zu zweifeln, ob es Hexen überhaupt geben könne. Sein Buch makiert das Ende einer grauenvollen Zeit und lässt fragen, was Worte allein zu bewirken vermögen. Referent ist Prof. Dr. Michael Sievernich SJ, Mainz/Frankfurt. Die Moderation übernimmt an diesem Abend Dr. Tobias Specker SJ.
Beginn ist um 19.30 Uhr, im "Haus der Katholischen Kirche", F2,6; Citypunkt F 2
Es gibt historische Ereignisse oder Personen, in denen verdichten sich die Fragen, Probleme und Hoffnungen einer ganzen Epoche. Menschen stehen vor der Herausforderung, in Zeiten des Umbruchs die Kraft zur Erneuerung zu finden. Die Vortragsreihe "Theologischer Jour Fixe" ist eine Zusammenarbeit der Mannheimer Jesuiten mit dem Programmbereich Theologie und Glaube des Heinrich Pesch Hauses in Ludwigshafen. Sie steht, wie im vergangenen Jahr auch, unter dem thematischen Schwerpunkt "Brennpunkte der Kirchengeschichte" und lädt dazu ein, ausgewählten "Sternstunden" nachzugehen, um mit einem Gespür für Anliegen der Vergangenheit unsere Gegenwart klarer zu sehen.
Pater Stefan Kiechle SJ zum neuen Provinzial ernannt
(02.03.10) Pater Dr. Stefan Kiechle SJ wurde heute zum neuen Provinzial des Jesuitenordens ernannt.
Ein paar kurze Lebensdaten: Pater Kiechle wurde 1960 in Freiburg geboren und gehört seit 1982 dem Jesuitenorden an. 1989 wurde er zum Priester geweiht, Doktorat in Theologie, Studentenpfarrer in München, ab 1998 Leiter des Noviziats der deutschen Jesuiten in Nürnberg, seit September 2007 Superior der Jesuiten in Mannheim und Leiter der Beratungsstelle "Offene Tür" im Haus der Katholischen Kirche in F 2, 6.
Pater Dr. Stefan Kiechle SJ wird sein neues Amt am 1. September antreten. Das Amt des Provinzials ist auf sechs Jahre begrenzt.
weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Jesuitenordens
5. März - Weltgebetstag der Frauen

- "Lob dem Ewigen" Reine Claire Nkombo, Yaoundé/Kamerun. Bildrechte bei: Weltgebetstag der Frauen-Deutsches Komitee e.V.
(19.02.10) Jedes Jahr, am ersten Freitag im Monat März, feiern Frauen aller Konfessionen den Weltgebetstag der Frauen. Hierzu laden sie zu ökumenischen Gottesdiensten ein. Die Gottesdienstanregungen bzw. Vorlagen kommen jedes Jahr aus einem anderen Land. In diesem Jahr haben Frauen aus Kamerun die Gebetsordnung vorbereitet und das Thema "Alles, was Atem hat, lobe den Herrn" gewählt.
Hier finden Sie mehr zum Weltgebetstag der Frauen...
Die Frauen der Innenstadtgemeinden laden am Freitag, dem 5. März um 18.00 Uhr zu einem Ökumenischen Gottesdienst in die St. Sebastian Kirche (Marktplatzkirche) ein.
Aschermittwoch

- Bildnachweis: Pixelio - Maren Beßler
(13.02.10) Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40tägige Österliche Bußzeit, auch Fastenzeit genannt. Der Aschermittwochgottesdienst gehört zu den besonderen Feiern im Kirchenjahr. Das Austeilen des Aschekreuzes steht im Mittelpunkt und ist ein besonders eindrucksvoller Ritus. Er weißt zum einen auf die Vergänglichkeit des Lebens als auch zur Umkehr und zu neuem Leben hin.
Aschermittwochsgottesdienste in der Seelsorgeeinheit Mannheim-City:
St. Sebastian Kirche
12.10 Uhr Wortgottesdienst mit Austeilung des Aschekreuzes
19.00 Uhr Gottesdienst mit Austeilung des Aschekreuzes in italienischer Sprache
20.30 Uhr Eucharistiefeier mit Austeilung des Aschekreuzes
Jesuitenkirche - "Aschermittwoch der Wirtschaft"
18.00 Uhr Eucharistiefeier mit Austeilung des Aschekreuzes - "Missa Quadragesimea" von Petr Eben; es singt der Chor der Jesuitenkirche. Dieser Gottesdienst wird gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde gefeiert. Im Anschluss (19.00 Uhr) findet im Ignatiussaal ein Dialoggespräch zum Thema "Eine globale Finanzarchitektur und deren sozialpolitische Folgen" statt. Referenten sind Michael Knoll (HypoVereinsbank) und Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ (Sozialethiker).
Übrigens: Als Asche werden die vom Vorjahr gesegneten und verbrannten Palmzweige verwendet.
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Öffnungszeiten des Citypunkt F2 in den Faschingsferien

- Pixelio: Stephanie Hofschlaeger
(04.02.10) Während der Faschingsferien sind wir für Sie da:
Rosenmontag, 15.02. von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Faschingsdienstag, 16.02. von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Aschermittwoch, 17.02. von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Donnerstag, 18.02. von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Freitag, 19.02. von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Samstag, 20.02. geschlossen
Ab Montag, 22.02. gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten: montags bis freitags von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Verrückt vor Liebe - Gottesdienst für Liebende und Verliebte zum Valentinstag

- Bild: Doris Baumgärtner
(23.01.09) "Verrückt vor Liebe" ist das Motto zu einem besonders gestalteten Gottesdienst. Liebende und Verliebte, die im Trubel des Faschings am Vortag des Valentinstages ihre Liebe feiern wollen, sind am Samstag, 13. Februar um 11 Uhr in die City-Kirche am Markt St. Sebastian eingeladen.
Die Feier wird von Pfarrer Jürgen Weber (Hochschulseelsorge) und Gemeindereferentin Doris Baumgärtner geleitet. Musikalische Mitgestaltung: Band "Ad hoc" der Hochschule Mannheim. Am Ende des Gottesdienstes besteht die Möglichkeit zur Einzel- oder Paarsegnung.
Der heilige Valentin gilt in der katholischen Kirche als Beschützer der Verliebten. Im römischen Reich brachte er gegen das Verbot des Kaisers Liebende zusammen und verheiratete sie miteinander. Das kostete ihn schließlich das Leben, im Brauchtum um den 14. Februar lebt sein Name aber fort.
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Theologischer Abend Jour fixe - abgesagt
(04.02.10) Der Theologische Abend Jour fixe der Reihe "Brennpunkte der Kirchengeschichte" zum Thema "Alfred Delp: Gott weiht uns hier zu einer neuen Sendung" am Mittwoch, dem 10. Februar um 19.30 Uhr im Haus der Katholischen Kirche ist wegen Erkrankung des Referenten abgesagt. (
Forum der Jesuiten)
Wir wollten niemals auseinandergehn...
(14.01.10) Am Sonntag, 24.01. findet um 17.00 Uhr in der Marktplatzkirche St. Sebastian in F 1,7 ein Ökumenischer Gottesdienst für Menschen in Trennung und Scheidung statt.
Dass große Versprechen von ewiger Liebe nicht immer halten, erleben Menschen in Trennung und Scheidung. Versagen und Schuld prägen dann nicht selten das Ende einer Partnerschaft. Petrus, ein berühmter Mann der Bibel, der zum engsten Jüngerkreis gehörte und wie kein anderer Geschichte der Kirche "geschrieben" hat, wird im Mittelpunkt des Gottesdienstes stehen. Denn große Versprechen und Schuld prägen auch seine Biografie. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen wurde ihm die Zukunft der Kirche von Jesus anvertraut.
Für den Gottesdienst ist die ökumenische Initiative für Menschen in Trennung und Scheidung der Evangelischen und Katholischen Kirche in Mannheim verantwortlich. Der Gottesdienst wird gehalten von Pfarrerin Kyra Seufert, Pater Matthias Huber SJ und Mitarbeitenden des ökumenischen Arbeitskreises "Loslassen und Freigeben". Die Band W.A.L.A. ist für die musikalische Gestaltung verantwortlich.
Mehr zur Ökumenischen Initiative für Menschen in Trennung und Scheidung finden Sie unter www.trennung-scheidung-kirche.de
Der Heilige Sebastian - Stadtpatron von Mannheim

- Figur des Hl. Sebastian
(14.01.10) Der 20.01. ist der Gedenktag des Heiligen Sebastian. Nach diesem Heiligen, der der Legende nach wegen seines Glaubens und seines Einsatzes um 300 nach Christus den Märtyrertod erlitt, ist die Mannheimer Marktplatzkirche benannt. Das Patrozinium, das Namenstagsfest der St. Sebastian Kirche, wird in diesem Jahr am Sonntag, 24.01., um 9.30 Uhr gefeiert. Dekan Karl Jung wird dem Gottesdienst vorstehen und die Festpredigt halten.
Die beiden Chöre der St. Sebastian Kirche und der Jesuitenkirche werden gemeinsam den Gottesdienst musikalische gestalten: "Messe in C-Dur, 452 D, op. 48" von Franz Schubert; "Jauchzet dem Herrn alle Welt" (Psalm 100) und "Großer Gott wir loben Dich" von Karl Norbert Schmid; Candace Zaiden (Sopran), Susanne Scheffel (Alt), Wayne Hobbes (Tenor), Stephan Somburg (Bass), Instrumentalisten des Nationaltheaters Mannheim, Tobias Breitner (Orgel), Bernhard Schlichter (Gesamtleitung).
Nach der Eucharistiefeier lädt der Pfarrgemeinderat zu einem Stehempfang mit Imbiss in das Haus der Katholischen Kirche ein.
Übrigens: Pfarrer i.R. Hans Dittmann, Kunstreferent des Dekanates, lädt für Samstag, 23. Januar, 16 Uhr zu einer Kuntsbetrachtung in die Mannheimer Kunsthalle ein. Gegenstand der Betrachtung ist "Der heilige Sebastian", eine Bronzeplastik von Bernhard Heiliger.
Neujahrsempfang des Katholischen Stadtdekanates

- Dekan Jung zusammen mit den Sternsingern von St. Ägidius, Bild: Bettina Henkelmann
(09.01.10) Der Einladung zum gestrigen Neujahrsempfang des katholischen Stadtdekanates waren mehr als 250 Personen gefolgt. Dekan Karl Jung begrüßte zu Beginn seiner Ansprache viele der Vertreterinnen und Vertreter aus den Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie Politik, Wirtschaft und Kultur namentlich.
In seiner Rückschau auf das Kirchenjahr 2009 mit all seinen unterschiedlichen Ereignissen, wie z.B. der Meile der Religionen oder der Altarweihe der Krypta der Jesuitenkirche durch Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, würdigte Karl Jung wie auch die Dekanatsratsvorsitzende Gabriele Blank die Bedeutung des Ehrenamtes. "Es werde Großartiges in Kirche und Gesellschaft geleistet. Vieles davon ginge allerdings nicht ohne das ehrenamtliche Engagement," so Jung. Dies betonte auch Bürgermeister Lothar Quast, in seinem Grußwort von Seiten der Stadt Mannheim.
Als visionären Ausblick nannte Jung den 98. Deutschen Katholikentag, der vom 16. bis 20. Mai 2012 in Mannheim stattfinden wird. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Für knapp 18 Millionen Euro sollen 14 Kirchen renoviert werden. Darunter auch die Liebfrauenkirche gegenüber der Yavuz-Sultan-Selim Moschee am Luisenring und im Zusammenschluss mit der Stadt Mannheim am Marktplatz das ehemalige Rathaus (heute Standesamt) und die St. Sebastian Kirche, älteste katholische Kirche Mannheims. Bürgermeister Quast würdigte in besonderer Weise dieses "Konjunkturprogramm" der Katholischen Kirche und hob dessen Bedeutung hervor.
Für die gute ökumenische Zusammenarbeit bedankte sich der evangelische Dekan Günter Eitenmüller und gab einen Ausblick auf das nun bevorstehende Melanchthonjahr. Vor 450 Jahren starb Philipp Melanchthon, einer der bedeutensten protestantischen Theologen.
Zum Schluss des offiziellen Teiles erhielten alle Gäste den "königlichen" Segen: Die Sternsinger aus St. Ägidius Mannheim-Seckenheim brachten ihn in diesem Jahr in den Ignatiussaal. Dekan Jung entzündete am Friedenslicht von Bethlehem die Jahreskerze 2010, die bei wichtigen Gottesdiensten in der Jesuitenkirche brennen wird.
Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von Candace Zaiden (Sopran) und Rüdiger Kurz (Trompete) vom Nationaltheater Mannheim sowie dem Kantor an der Jesuitenkirche Tobias Breitner (Flügel). bmg
Gottesdienste zu Silvester und Neujahr

- Bildinfo: pixelio Tom Kleiner
(29.12.09) 8760 Stunden zählt ein Jahr. Wie werden diese Stunden eines Jahres gestaltet? Die Gottesdienste zu Silvester und Neujahr bieten Zeit zum Innehalten.
31. Dezember - Heiliger Silvester
Jesuitenkirche
18:00 Uhr Feierlicher Jahresabschlussgottesdienst mit eucharistischer Aussetzung mit barocken Werken für zwei Trompeten und Orgel, Werke von Petronio Francheschini und Georg Friedrich Händel; Falk Zimmermann und Rüdiger Kurz, Trompete
Liebfrauen
18:00 Uhr Feierlicher Jahresschlussgottesdienst mit eucharistischem Segen; Profanierung der Bruder-Klaus-Kapelle
St. Sebastian
09.00 Uhr Eucharistiefeier zum Jahresende
23.00 Uhr Eucharistische Anbetung mit Segen zum Jahresbeginn
01. Januar - Neujahr - Hochfest der Gottesmutter Maria
Jesuitenkirche
10:00 Uhr Eucharistiefeier
11.30 Uhr Eucharistiefeier - Jesuiten
12:00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Bernharduskrypta
18:00 Uhr Eucharistiefeier
St. Sebastian
11:00 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache
Kinder und Jugendliche aus St. Sebastian bereiten sich auf die Sternsingeraktion 2010 vor

- Vorbereitungstreffen der Sternsinger von St. Sebastian
(29.12.09) In den ersten Tagen des neuen Jahres sind in Mannheim wieder mehrere hundert Kinder und Jugendliche als Sternsinger unterwegs.
Die Sternsinger von St. Sebastian werden am Sonntag, dem 03. Januar in der Jesuitenkirche ausgesendet, um dann den Segensspruch 20* C+M+B*10 "Christus mansionem benedicat" (Christus segne dieses Haus) mit geweihter Kreide an die Türen der Häuser zu schreiben und den Frieden Gottes den Menschen zu wünschen. In den Tagen vom 03. bis zum 06. Januar stehen auf ihrem Besuchsplan sowohl Familien in der Mannheimer Innenstadt, als auch Heime, Firmen und Kaufhäuser.
Die Sternsingeraktion, die in diesem Jahr zum 52. Mal stattfindet, ist die größte Aktion in der Kinder etwas für andere Kinder tun. Bundesweit sind jährlich gut 500.000 Sternsinger und 80.000 jugendliche und erwachsene Begleiter in rund 12.000 Pfarrgemeinden aktiv. Beispielland der aktuellen Aktion ist der Senegal und das Leitwort lautet "Kinder finden neue Wege". Sternsinger, gekleidet in prächtigen Gewändern der drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar, tragen dazu bei, dass jährlich rund 3.000 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr 39,5 Millionen Euro gesammelt, allein in der Erzdiözese Freiburg waren es 3,9 Millionen.
Verantwortet wird die Aktion Dreikönigssingen vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
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Gottesdienste an Weihnachten - Hochfest der Geburt des Herrn, 25. Dezember
In allen Gottesdiensten ADVENIAT-Kollekte
Jesuitenkirche
10:00 Uhr Feierliches Hochamt mit Orchestermesse - Predigt: Dekan Karl Jung - Messe G-Dur KV 140 von Wolfgang Amadeus Mozart, Pastorella von Ignaz Holzbauer, Candace Zaiden, Sopran; Susanne Scheffel, Alt; Wayne Hobbes, Tenor; Stephan Somburg, Bass; Seminarium Musicum; Chor der Jesuitenkirche
12:00 Uhr Eucharistiefeier - Jesuiten
12:00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache, in der Ursulinenkapelle
17:00 Uhr Feierliche Weihnachtsvesper - 1-4stimmige Psalmengesänge, Schola der Jesuitenkirche
18:00 Uhr Eucharistiefeier
City-Kirche am Markt St. Sebastian
09:30 Uhr Feierliche Eucharistiefeier - "Missa in G - Die Kantate" von Antonio Caldara, "Transeamus usque Betlehem" von Joseph Schnabel, Chor St. Sebastian, Instrumentalisten
11.00 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache
Weihnachten-Kirchengemeinden laden ein

- Bildinfo: Bildausschnitt Weihnachtsmessgewand Jesuitenkirche
(14.12.09) Für viele Menschen gehört ein Kirchenbesuch an Weihnachten zum Festprogramm. Die Pfarreien und Kirchen im Katholischen Stadtdekanat laden herzlich zu den feierlich gestalteten Christmetten und Festgottesdiensten ein.
Eine Übersicht finden Sie unter
http://www.kath-ma.de/Gottesdienste-und-Be.315.0.html
Kirchemusikalische Angebote und besonders gestaltete Gottesdienste finden Sie auf der Seite www.kirchenmusik-ma.de.
Einen besonderen Gottesdienst-Service zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel bieten die katholische und evangelische Kirche in ganz Deutschland im Internet. Unter der Adresse www.weihnachtsgottesdienste.de können Surfer bundesweit nach Gottesdiensten suchen, die am Heiligen Abend, an den Weihanchtsfeiertagen sowie an Silvester und Neujahr gefeiert werden.
Die Ökumenische Telefonseelsorge ist an allen Festtagen durchgängig zu erreichen unter den Rufnummern 0800-111 0 111 oder 0800 - 111 0 222. Alle Gespräche sind vertraulich, gebührenfrei und anonym. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.telefonseelsorge-rhein-neckar.de
Gottesdienst zu Heiligabend im Planetarium

- Bildinfo: pixelio - Carsten Przygoda
(15.12.09) Unter dem Thema "Finde Deinen Stern" sind alle Interessierten am Heiligabend ins Planetarium Mannheim eingeladen. Großartige Bilder und meditative Texte stimmen ein zum Christfest. Veranstalter ist die Offene Tür Mannheim, die Telefonseelsorge Rhein-Neckar und das Planetarium Mannheim.
Donnerstag, 24.12.2009, Heiligabend, 18.00 Uhr, Planetarium Mannheim, Wilhelm-Varnholt-Allee 1 (Europaplatz)
Gottesdienste an Heilig Abend, 24. Dezember
In allen Gottesdiensten findet die
ADVENIAT-KOLLEKTE statt.
Jesuitenkirche
16:30 Uhr Musik zur Einstimmung - Weihnachtliche Orgelmusik aus drei Jahrhunderten
17:00 Uhr Feierliche Christmette - Predigt: Dekan Karl Jung - Deutsche Weihnachtslieder und Sologesänge, Arie "Gesù Bambino" von Pietro Alessandro Yon, Susanne Scheffel, Sopran
21:30 Uhr Musik zur Einstimmung - Weihnachtliche Orgelmusik aus drei Jahrhunderten
22:00 Uhr Feierliche Christmette - Predigt: Dekan Karl Jung - Weihnachtsmusik für Bariton, Chor und Streicher, Concerto "Noel Allemand" von Michel Corrette, "Noel" von Adolphe Adam, Miklos Klajn, Bariton; Seminarium Musicum; Chor der Jesuitenkirche
24:00 Uhr Christmette der spanischen Gemeinde
Liebfrauenkirche
18:30 Uhr Christmette in der Bruder-Klaus-Kapelle
City-Kirche am Markt St. Sebastian
09:00 Uhr Eucharistiefeier - anschließend keine Anbetung und Beichtgelegenheit
15:00 Uhr Krippenfeier - "An der Schwelle zu Weihnachten" - lebendiges Mitmachkrippenspiel für Jung und Alt
17:00 Uhr Segensfeier für Familien - für Menschen, denen eine Eucharistiefeier fremd, allerdings eine Weihnachtsparty mit der Familie oder mit Freunden zu wenig ist - Texte und Lieder rund ums "Licht" laden dazu ein, sich der Weihnachtsbotschaft zu nähern - musikalische Gestaltung: Annegret Huchler und Harald Weidner
21:00 Uhr Christmette mit dem Mannheimer Evangelisierungsteam
23:00 Uhr Christmette in italienischer Sprache
Haus der Jugend
22.00 Uhr Mitten in der Nacht geschieht etwas Unglaubliches - und Du bist dabei! - Offener Abend und Christmette (24.00 Uhr) im Haus der Jugend (C2,16-18). Info: 0621-12695-12
Roratemessen im Advent
(27.11.09) "Rorate Coeli desuper... - Tauet, ihr Himmel, von oben...". Diesem adventlichen Ruf aus dem Buch Jesaja verdankt der Rorate-Gottesdienst seinen Namen. Er bringt die sehnsüchtige Erwartung des Volkes Gottes zum Ausdruck, das die zweite Ankunft des Herrn erwartet. Dieser stimmungsvolle Gottesdienst wird nur mit Kerzenlicht - ursprünglich früh morgens - gefeiert und ist ein besonderes Erlebnis in der Adventszeit.
Die Rorategottesdienste finden in der Bernhardus-Krypta der Jesuitenkirche (Eingang in der "Kalten Gass")
dienstags 01.12.; 08.12.; 15.12. und 22.12. jeweils um 21.00 Uhr und
freitags 04.12.; 11.12. und 18.12. jeweils um 6.15 Uhr mit anschließendem Frühstück im Franz-Xaver-Saal statt.
Advent (von lat. adventus "Ankunft") ist die Vorbereitungszeit der Christen auf das Hochfest der Geburt des Herrn, Weihnachten. Zugleich beginnt mit dem ersten Adventssonntag das neue Kirchenjahr.
Fröhliche Stunde mit dem Nikolaus
(20.11.09) "Der Nikolaus kommt", heißt es am Samstag, 5. Dezember, in der St. Sebastian Kirche und auf dem Marktplatz. Die Citypastoral lädt Kinder, Eltern, Großeltern und Neugierige zum Nikolausfest ein. Beginn ist um 11.00 Uhr in der St. Sebastian Kirche mit verschiedenen Erzählungen vom heiligen Nikolaus, bevor dann alle auf den Marktplatz zum Begegnungsfest mit Musik und Gesang eingeladen sind. Und natürlich echten Bischofs-Nikoläusen aus Schokolade - die sonst üblichen Weihnachtsmänner gibt es nicht!
Nikolaus war ein Bischof im kleinasiatischen Myra, das heute in der Türkei liegt. Viele Legenden ranken sich um den Mann, der wohl im 4. Jahrhundert lebte. Deren historischer Kern besteht wohl darin, dass er ein wohltätiger Mensch war, der half, wo er konnte, Streit schlichtete und gute Gaben verteilte. Dass Nikolaus hinter bösen Kindern her war - das muss sicher zu den Legenden gezählt werden. Denn Nikolaus gilt als Patron, als Beschützer der Kinder. Als Gabenbringer ist Nikolaus heute noch bekannt, auch wenn ihm diese Rolle der eher konsumorientierte Weihnachtsmann streitig macht.
Verantwortungsvolle Vorsorge
(16.11.09) Erzbistum gibt Empfehlungen zum Schutz vor Schweinegrippe
Zum Schutz vor der Schweinegrippe übernimmt das Erzbistum Freiburg die Empfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz. Diese können Sie hier
nachlesen.
Mit Ross und Reiter durch Mannheims Innenstadt
(06.11.09) Die Katholische Kirchengemeinde St. Sebastian – Seelsorgeeinheit Mannheim-City – und ihre Kindertagesstätten St. Alfons, St. Sebastian und St. Ignatius laden alle Kinder und Eltern am Dienstag, dem 10.11. zum traditionellen Martinsumzug durch Mannheims Innenstadt ein.
Beginn ist um 17h in der Jesuitenkirche (A 4, 2) mit einer kleinen Andacht, anschließend geht der Laternenzug zum Rathausplatz, den Swanseaplatz bis zum Quartiersplatz an der Teufelsbrücke im Stadtteil Jungbusch. Die Altrheinmusikanten sorgen, wie schon in den vergangenen Jahren, für die musikalische Unterstützung.
Bischof Martin von Tours zählt wie Nikolaus von Myra oder Franz von Assisi zu den sogenannten Volksheiligen, um die sich viele Geschichten und Legenden ranken und ein eigenes Brauchtum entwickelt hat.
Martin von Tours (Lateinisch Martinus, * 316/317 in Sabaria;römische Provinz Pannonien, heute Szombathely, Ungarn; †8. November 397;in Candes;Tours in Frankreich) war der dritte Bischof von Tours. Sein Name leitet sich vom lateinischen Kriegsgott Mars ab. Die Begebenheit, an die bis heute das Martinsbrauchtum erinnert, ereignete sich 334 in Amiens. Es ist kalt. Martin ist 18 Jahre alt und noch kein Christ. Er begegnet einem Bettler am Stadttor und teilt spontan seinen Mantel mit ihm. In der Nacht danach erscheint ihm Christus im Traum und gibt sich als der Bettler zu erkennen, dem Martin den Mantel geschenkt hat. Martin lässt sich taufen, er wird Schüler des Bischofs Hilarius von Portiers, gründet ein Kloster und wird 10 Jahre später gegen seinen Willen zum Bischof von Tours gewählt. Die Legende erzählt, dass er sich in einem Gänsestall versteckt hatte, um sich dem Amt zu entziehen, jedoch von den Gänsen durch ihr Geschnatter verraten wurde. © www.kath.de
Abschied vom Campus: Gottesdienst der Katholischen Hochschulgemeinde
(30.10.09) Die Katholische Hochschulgemeinde Mannheim (KHG) wird ab 1. November ihre Sonntagsgottesdienste nicht mehr in der Mannheimer Schlosskirche feiern, sondern in die katholische Marktplatzkirche ausweichen. Ursache ist ein Beschluss des Kirchenvorstands der Altkatholischen Kirchengemeinde, das Gotteshaus in bestimmten Monaten – etwa die Wochen vor Weihnachten, in den Monaten Mai und Juni sowie an weiteren Sonntagen – nicht mehr zur Verfügung zu stellen. Wie die Altkatholiken in einem Brief begründen, soll so die Schlosskirche mehr für eigene Termine offen stehen, etwa für Konzerte. Die Schlosskirche wurde im Jahr 1874 der altkatholischen Gemeinde zur Nutzung überlassen.
„Wir haben für die Wünsche und Bedürfnisse der altkatholischen Mitchristen großes Verständnis. Andererseits bedauern wir es sehr, dass wir nach vielen Jahren unseren angestammten Platz in der Uni verlassen müssen“, sagt Hochschulpfarrer Jürgen Weber. Denn die katholischen Hochschulgottesdienste nur phasenweise in der Schlosskirche zu feiern und ansonsten auszuweichen, sei bei der „durchlässigen Gottesdienstgemeinde“ nicht sinnvoll: „Eine so flexible und mobile Gemeinde, wie es eine Hochschulgemeinde ist, braucht einen verlässlichen Ort zur Feier ihrer Gottesdienste.“ Andernfalls bestünde Gefahr, dass sich die Gemeinde schnell verläuft. Nach Auskunft Webers ist der katholische Sonntagsgottesdienst auf dem Campus ein etabliertes Angebot der KHG – mit jeweils zwischen 100 und 150 Besuchern. Neben Studenten werde die Messfeier auch von Dozenten der Hochschulen besucht – und natürlich von vielen anderen Christen aus Mannheim.
„Die Einschränkung in der Nutzung bedeutet für uns daher, dass wir uns nach einem neuen Domizil umsehen mussten.“ Die Hochschulgemeinde wurde fündig – und feiert künftig sonntags 19 Uhr in der Citykirche am Markt (St. Sebastian) ihren Gottesdienst. (mat)
Sonntagseinladungen eröffnet

- Bildinfos: Bei der ersten Sonntagseinladung des Winterhalbjahres im Ignatiussaal des Stadtdekanates: Dekan Karl Jung (links im Bild) dankt den Helfern und spricht ein Segensgebet vor dem Mittagessen
(20.10.09) Im katholischen Stadtdekanat Mannheim ist am Sonntag, 18. Oktober die Hilfsaktion der Sonntagseinladungen eröffnet worden. Reihum werden Kirchengemeinden bis Ende März Sonntag für Sonntag bedürftige Menschen aus der Stadt zu gemeinsamen Mittagessen, Kaffee und Kuchen aber auch Begegnung und Geselligkeit einladen. Die Aktion besteht inzwischen seit über zehn Jahren – in den letzten Jahren stellen die Verantwortlichen von Kirche und Caritas eine steigende Nachfrage nach den Speisungen fest.
Neben fast allen katholischen Pfarreien ziehen bei der Aktion evangelische Gemeinden und die evangelisch-methodistische Gemeinde Mannheim an einem Strang. Ziel sei es, ein Zeichen aktiver Solidarität gegen die Armut in der Stadt zu setzen, sagte Dekan Karl Jung bei der Eröffnung. Mit den Worten „Liebe Schwestern und Brüder – wir heißen Sie heute als unsere Gäste willkommen“, begrüßte Karl Jung knapp 200 mittellose Mitbürger im Ignatiussaal bei der Jesuitenkirche. Jung betonte, dass in den Augen Gottes „alle Menschen gleich wertvoll und gleich wichtig“ seien, daher wollten die Gemeinden mit ihren Sonntagseinladungen zum Miteinander beitragen und zur gegenseitigen Achtung auffordern.
Ausgerichtet wurde die erste Sonntagseinladung von der Innenstadtpfarrei St. Sebastian und ihren freiwilligen Helfern. Dekan Jung bedankte sich ausdrücklich bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern: „Ohne Sie geht gar nichts, daher Danke fürs Kochen, Bedienen und das Herrichten des Saales.“ Als Zeichen der Anerkennung überreichte Karl Jung den 25 Jugendlichen, Frauen und Männern unter dem Beifall der Bedürftigen jeweils eine Rose. Applaus gab es auch für die „Organisationschefin“ und Ordensschwester Simone Reiboldt, die das eingespielte Helferteam anleitete.
Rund 500 Freiwillige werden in den nächsten Monaten ihren Sonntag für die gute Sache opfern. Im letzten Jahr hatten mehr als 2500 Bedürftige die Sonntagseinladungen besucht. (mat)
Selig, die Frieden stiften
(13.10.09) Unter diesem biblischen Leitwort aus dem Matthäus-Evangelium hat das Internationale Katholische Missionswerk missio den diesjährigen Sonntag der Weltmission am 24. und 25. Oktober gestellt.
Dies geschieht in dem Bewusstsein, dass zeitgleich in Rom die Zweite Afrikasynode stattfindet. Die Vertreter der afrikanischen Bischöfe suchen bei ihrer Versammlung nach Wegen, wie die Katholische Kirche in Afrika ihren Dienst für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden erfüllen kann.
Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung stellen eine große Herausforderung in Afrika dar. In einem Kontinent, der immer wieder von Krieg, Diktatur, Krankheit und Katastrophen heimgesucht wird, ist es der Auftrag der Kirche, Wege des Friedens, der Gerechtigkeit und der Versöhnung zu suchen und zu gehen. Dafür sind viele Schritte notwendig: die Aufarbeitung von Krieg und Gewalt, die Förderung des Zusammenlebens verschiedener Volksgruppen und Religionen, das Bemühen, Menschenrechte zu fördern und einzuhalten. Dafür ist das Handeln der Regierenden und Mächtigen notwendig, aber auch das Engagement aller Menschen in Afrika.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hat die Gläubigen dazu aufgerufen, am Weltmissionssonntag aktiv die Verantwortung der Ortskirche in der Weltkirche wahrzunehmen. Während des heutigen Pressegespräches in Freiburg sagte Zollitsch, dass Missio immer auf die Freiheit der Menschen und ihre Fähigkeit setzte. Zollitsch informierte zusammen mit dem Erzbischof von Kaduna (Nigeria), Matthew Man-Oso Ndagoso, über seine Erfahrungen der jüngsten Nigeria-Reise.
Internetexerzitien für Frauen

- Bild: D. Baumgärtner
(10.10.09) Vom 01. bis 28.11. bietet die Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz Internetexerzitien für Frauen an. Sie stehen in diesem Jahr unter dem biblischen Leitmotiv des Buches Deuteronomium "Du sollst dir kein Gottesbildnis machen".
Seit einigen Jahren gibt es diese Initiative und wird inzwischen von vielen Frauen genutzt. In den diesjährigen Internetexerzitien geht es unter anderem um die Fragen: Wie zeigt Gott sich in den Texten der Bibel? Welche Vorstellungen machen Menschen sich von Gott? Wer ist Gott für mich ganz persönlich? In den Internetexerzitien finden Frauen jeden Tag einen Impuls, mit dem sie verschiedenen Gottesbildern nachgehen und so Gott und ihren Glauben (neu) auf die Spur kommen können. Während der Zeit der Exerzitien haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich von einer erfahrenen Frau begleiten zu lassen. Geplant sind ebenfalls ein Chat, um über die eigenen Erfahrungen zu "sprechen", und ein jederzeit zugängliches Forum, in das eigene Gedanken geschrieben werden können.
Weitere Informationen finden Sie unter www.frauen.internetseelsorge.de oder der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der deutschen Bischofskonferenz www.frauenseelsorge.de
Erzbischof aus Nigeria in Mannheim zu Gast

- Erzbischof Dr. Matthew Man-oso Ndagos.
(08.10.09) Der nigerianische Erzbischof Dr. Matthew Man-oso Ndagos ist am Donnerstag, 8. Oktober, in Mannheim zu Gast. Der 49-jährige Kirchenmann aus Afrika leitet die Messfeier gemeinsam mit Dekan Karl Jung in der Jesuitenkirche um 18 Uhr. Anschließend findet im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara (B 5,19) ab 19.30 Uhr ein Gesprächsabend mit dem Leitwort „Selig, die Frieden stiften“ statt. Matthew Man-oso Ndagos wird über die Versöhnungsarbeit der Kirche auf dem schwarzen Kontinent berichten. Der Erzbischof ist in Zusammenhang mit dem Mona der Weltmission in Deutschland zu Gast, der in der katholischen Kirche jeweils im Oktober begangen wird und der den Blick auf die Menschen in Entwicklungsländern richtet. (mat)
Erntedankfeier zusammen mit den Markthändlern
(06.10.09) Es ist eine gute Tradition, dass Anfang Oktober die Citykirche St. Sebastian und die Markthändler gemeinsam das Erntedankfest feiern. Am kommenden Samstag, 10.10. treffen sich um 11h die Kinder, Eltern und Großeltern zusammen mit den Erzieher/innen der drei Kindertagesstätten St. Ignatius, St. Alfon und St. Sebastian in der Marktplatzkirche, um gemeinsam Gott für all das Gute zu danken, dass sie in ihrem Leben erfahren durften. Anschließend ziehen alle in einer kleinen Prozessione auf den Marktplatz, um zusammen mit den Markthändlern den reich gedeckten Tisch der Erntegaben zu segnen. Alle, die mitfeiern wollen, sind herzlich dazu eingeladen. (bmg)
Segen für Tiere

- Bildinfo: Doris Baumgärtner und Amigo, der Hund der Katholischen Hochschulgemeinde
(11.09.09) "Tiersegnung - der Gottesdienst für Mensch und Tier" heißt es wieder am Freitag, 02.10.09 um 17h im Innenhof der St. Sebastian-Kirche am Marktplatz (F1,7).
Die Tiersegnung gehört im ländlichen Raum zum festen Bestand des Kirchenjahres. Und in der Stadt? Egal, ob auf dem Land oder in der Stadt, segnen bedeutet: etwas Gutes sagen. Wenn Tiere gesegnet werden, bedeutet das zudem, sich daran zu erinnern, dass Tiere Geschöpfe Gottes sind.
Zum Tiersegnungsgottesdienst sind alle Herrchen und Frauchen mit ihren Hunden, Katzen, Meerschweinchen, Hamstern, Hasen und sonstigen Tieren eingeladen. (bmg)
Mit Altarweihe hat Mannheimer Jesuitenkirche eine Bernharduskrypta

- Bildinfo: Altarweihe (Foto: Manfred Rinderspacher)

- Bildinfo: Altarreliquie des Seligen Bernhard von Baden (Foto: Mathes)
(25.09.09) Rund 250 Jahre ist die Mannheimer Jesuitenkirche alt, für viele wichtige Ereignisse hat das barocke Gotteshaus schon als Rahmen gedient. In die Reihe dieser historischen Momente fügt sich der 25. September 2009 ein, an dem der Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch in einer eineinhalbstündigen Feier den Altar der Krypta der Jesuitenkirche geweiht hat.
Nach der Beisetzung einer Reliquie des seligen Bernhards, Patron für ganz Baden, für die Jugend und für die Männer, benannte der Erzbischof die Krypta in Bernharduskapelle um. „Mit der Wahl Bernhard zum Patron dieser Krypta sind Sie aktuell“, wandte sich Zollitsch „an die Mannheimer“: „Weil er sich, lange vor den Zeiten unserer Parteipolitik als Landesherr und Politiker für ein geeintes und christliches Europa eingesetzt hat“, sagte der Erzbischof. Bernhard sei dadurch etwas Wichtiges gelungen, nämlich „Himmel und Erde miteinander“ zu verbinden. Die Aufgabe des Altares sei es, „den Blick auf Gott, den Blick nach oben zu lenken“ und so eine Brücke zwischen Himmel und Erde zu schlagen.
Mit den ausdruckstarken Riten der Altarweihe wird diese Verbindung deutlich: Der Steinaltar wird mit Weihwasser besprengt, mit duftendem Chrisamöl gesalbt, Weihrauch wird auf ihm verbrannt und steigt aus lodernden Flammen nach oben. In der Jesuitenkirche deutete auch die Übertragung des Gottesdienstes per Fernsehtechnik in das Hauptschiff der Kirche die Verbindung zwischen „unten“ und „oben“ an. So verfolgten zahlreiche Gottesdienstbesucher oben bequem das Geschehen in der kleinen Unterkirche, das von einem sechsköpfigen Team des Rhein-Neckar-Fernsehens nach Art eines „Public-Viewings“ auf eine Großleinwand übertragen wurde. Im Hauptschiff der Kirche beteten und sangen die Gläubigen mit, was ein Stockwerk darunter die Liturgen und die Kirchenmusiker der „ScolaLithora“ sowie dem „Seminarium vocale“ vortrugen.
In seiner Predigt warnte Dr. Zollitsch davor, im Leben die Verbindung zwischen Himmel und Erde schnell auf eine Seite hin aufzulösen. Die reine Diesseitigkeit sei oft trügerisch und enttäuschend. „Zudem tragen die Versprechungen, die ganz in dieser Welt angesiedelt sind, die Gefahr in sich, dass sie allzu oft auf Kosten anderer verwirklicht werden müssen.“ Doch alles vom Himmel zu erwarten und selbst die Hände in den Schoß legen – auch davor warnte Zollitsch: „Wir können uns als Christen nicht in unsere himmlische Kuschelecke zurückziehen und uns allein auf die Verbindung zu Gott beschränken – so wichtig diese ist.“ So wenig die Christen der Welt ihren Glauben vorenthalten dürften, so sehr müssten in ihrem Glauben die Sorgen der Welt aufgehoben sein. Darin sei gerade Bernhard von Baden ein Beispiel: „Bernhard war ganz in der Welt zu Hause und lebte zugleich aus der Verbindung zum Himmel“, zeichnete Robert Zollitsch auch eine Art Richtschnur für die Kirche vor: „Das ist der Grund, weshalb wir als Kirche Verantwortung in Krankenhäusern und Pflegeheimen tragen; weshalb Sie hier in Mannheim so erfolgreiche Vereinigungen wie „arbeit für alle“ oder das „Förderband“ haben.“ Bernhard sei eine gute Wahl, „für Sie in Mannheim, für jeden und jede Einzelne von uns und – so kurz vor den Wahlen – natürlich auch für unsere Politik“. (mat)
Die Predigt von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch können Sie
hier herunterladen
Seltenes liturgisches Ereignis: Altarweihe

- Bildinfo: Altarweihe im Bistum Münster

- Jesuitenkirche Mannheim
(11.09.09) Erzbischof Dr. Robert Zollitsch wird am Freitag, 25.09.09 um 18h den Altar der Krypta in der Jesuitenkirche weihe.
"Wir können uns auf ein seltenes liturgisches Ereignis freuen", so Pater Hans-Joachim Martin SJ, Leiter der Seeslorgeeinheit Mannheim City. Eine Weihe ist eine religiöse Zeremonie, durch die das Geweihte künftig nicht mehr für den normalen, profanen "Gebrauch" bestimmt ist, sondern für einen anderen, religiösen symbolisch-zeichenhaften. In der katholischen Kirche ist der Altar zentralert Ort der Eucharistiefeier, als Zeichen der Gemeinschaft mit Christus. In der Tradition der römisch-katholischen Kirche findet die Altarweihe im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamtes statt. Zur Weihe wird der Altar gewaschen, mit Chrisamöl gesalbt, an den vier Ecken und der Mitte des Altares Dochte entzündet und Reliquien eingemauert. In den Altar der Krypta der Jesuitenkirche wird eine Reliquie des
Seligen Bernhard von Baden eingelassen. Die Krypta soll den Namen "Bernharduskrypta" tragen.
Die Feier wird wegen des geringen Platzangebots in der Krypta per Videotechnik "ein Stockwerk" höher übertragen. Dort können die Gottesdienstbesucher die Weihe auf einer Großbildleinwand mitverfolgen. (bmg)
Patrozinium der Liebfrauenkirche im Freien
(17.08.09) Am Sonntag, 20.09. feiert die Liebfrauenkirche ihr Patozinium. Der Festgottesdienst beginnt um 10h im Freien unter Zelten hinter der Kirche. Hauptzelebrant ist Dekan Karl Jung, G.R.
Die Liebfrauenkirche ist auf Grund erheblicher Schäden im Kirchengewölbe und am Turm immer noch geschlossen. In der Öffentlichkeit nicht so sichtbar, sind seit einigen Monaten viele Personen und Firmen darum bemüht, eine gute Lösung für die Liebfrauenkirche zu finden. "Ende Oktober soll der Finanzierungsplan stehen, der sicher noch einiges Kopfzerbrechen bereiten wird", so Pater Hans-Joachim Martin SJ, Leiter der Seelsorgeeinheit. "Ein starker Besuch des Patroziniums würde unsere intensiven Bemühungen zur Sanierung der Kirche sicher unterstützen."
Nach dem Festgottesdienst schließt sich das Gemeindefest mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen an. Für Kinder gibt es ein eigenes Programm.
Der Heilige Ignatius von Loyola - Patron der Jesuitenkirche

- Ignatius von Loyola entsendet Franz Xaver - Hochaltar in der Jesuitenkirche
(14.07.09) Am kommenden Sonntag feiert die Seelsorgeeinheit Mannheim City, zusammen mit der spanischen Gemeinde und dem Mannheimer Evangelisierungsteam eines der beiden Patrozinien der Jesuitenkirche.
Die Jesuitenkirche hat gleich zwei Namenspatrone, den
Heiligen Ignatius von Loyola, Ordensgründer der Gesellschaft Jesu, und den Heiligen Franz Xaver. Die Barockkirche ist seit über 250 Jahren eine der herausragensten Kirchen Mannheims, im Volksmund wird sie auch der "Dom zu Mannheim" genannt.
Das
Patrozinium beginnt um 10h mit einem Festgottesdienst. Hauptzelebrant ist Dekan Karl Jung G.R. Es singen der Chor der Jesuitenkirche mit dem Chor der St. Sebastian Kirche die Missa Secunda von Hans Leo Hassler. Parallel dazu findet ein Kinderwortgottesdienst statt. Die Kinder treffen sich zunächst im Dekanatssaal in A 4,1 und ziehen dann zur Krypta unter der Jesuitenkirche. Im Anschluss wird das Fest im Dekanatshof fortgesetzt. Es werden verschiedene Speisen und Getränke angeboten. Die Musikgruppe "Altrheinmusikanten" sorgen für schwungvolle Unterhaltung.
Dekan Karl Jung wird 50 Jahre alt

- Stadtdekan Karl Jung GR
(09.07.09) Der Mannheimer Dekan Karl Jung wird am Sonntag, 12. Juli, 50 Jahre alt. Jung, der aus Baden-Baden stammt, ist seit 2005 höchster Repräsentant der Katholiken in Mannheim und zudem Pfarrer in der Innenstadtgemeinde St. Sebastian. Der Ehrentag Jungs wird mit zwei Gottesdiensten, einem Gratulationscour und einem Gemeindefest begangen. Um 10 Uhr beginnt ein Dankgottesdienst in der Jesuitenkirche mit festlicher musikalischer Gestaltung. Daran schließen sich Gratulationen und Grußworte vor der Kirche, auf dem Asamplatz, an. Unter anderen werden hier auch der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz sprechen sowie die Vorsitzende des Dekanatsrates, Gabriele Blank. Im Dekanatshof zwischen Jesuitenkirche und Ursulinengymnasium beginnt dann das Begegnungsfest, zu dem Pfarrgemeinde und Dekanat einladen. Der offizielle Teil des Geburtstages klingt ab 17 Uhr mit einem Vespergottesdienst in der Jesuitenkirche aus. Leiten wird diese Feier der Freiburger Weihbischof Dr. Paul Wehrle. (mat)
Diözesantag live im Internet
(25.06.09) Am kommenden Sonntag findet in Freiburg der Diözesantag statt. Er steht unter dem Leitwort „Echt stark – Mit Gott im Bund Familie“. In diesem Jahr sind besonders die Familien eingeladen.
Seit 2005 gibt es diesen besonderen Tag und gehört nunmehr zum festen Bestandteil der kirchlichen Jahresplanung. Einmal im Jahr lädt Erzbischof Dr. Robert Zollitsch alle Gläubigen seiner Diözese nach Freiburg ein. Seit zwei Jahren widmet sich das Programm besonderen Zielgruppen. So waren es 2007 die Gruppe der Ministranten und Ministrantinnen und im vergangenen Jahr die Kirchenchöre der Erzdiözese. In diesem Jahr stehen die „Familien“ im Mittelpunkt. Erzbischof Zollitsch hat an alle Erstkommunionkinder eigens einen Hirtenbrief geschrieben und deren Eltern, Geschwister und Großeltern zum diesjährigen Diözesantag nach Freiburg eingeladen. Um 10.30 Uhr wird ein Familiengottesdienst im Freiburger Münster "Unserer Lieben Frau" stattfinden. Im Anschluss erwartet die großen und kleinen Besucher und Besucherinnen ein reichhaltiges Programm wie z.B. ein Kindermusical, einen biblischen Erlebnispark, Führungen durch das Münster, die Münsterbauhütte oder das Erzbischöfliche Ordinariat und viele Mitmachangebote auf dem Münsterplatz.
Auf ein besonderes „Schmankerl“ macht Domkapitular Wolfgang Sauer, Leiter des Referates Weltkirche und des Referates Öffentlichkeitsarbeit, aufmerksam. Im Sinne einer Innovation werden wichtige Teile des Diözesantages zum ersten Mal auch live im Internet übertragen. Es handelt sich also um so etwas wie die Start-Stunde des internetgestützten Diözesanfernsehens. Dieses Angebot richtet sich besonders an alle, die am kommenden Sonntag nicht nach Freiburg kommen können.
Und hier finden Sie den passenden Link…
Podcast Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zum Diözesantag 2009
Podcast Organisationschef Domkapitular Andreas Möhrle
Podcast Familien-Seelsorger Michael Schweiger
Podcast Matthias Leis zum biblischen Erlebnispark
Podcast Fabian Moser von der Oxnard Montalvo Bäänt
Mit vier Bussen werden auch Mannheimer am kommenden Sonntag nach Freiburg fahren. Es sind für die Fahrt noch acht Plätze in einem der Busse frei. Kurzentschlossene können sich bis Samstag 16 Uhr am Citypunkt F2 oder unter 0621-400412-0 anmelden. (bmg)
(23.06.09) Segensfeier auf dem Mannheimer Marktplatz
Schwarzwälder Trachten in der Jesuitenkirche

- Bild: M. Rombach

- Bild: Jesuitenkirche - H.Mathes
(17.06.09) Den Vorabendgottesdienst in der Jesuitenkirche gestaltet am Samstag, 20. Juni, 18 Uhr, die Trachtenkapelle aus St. Peter im Schwarzwald ganz zünftig: Die Musiker werden in original Schwarzwälder Trachten den Gottesdienst mit ihren Blas- und Schlaginstrumenten begleiten und mehrere Musikstücke spielen. Die Südbadener sind an diesem Tag zu Besuch bei ihrem früheren Pfarrer, dem jetzigen Mannheimer Dekan Karl Jung. Der Priester war dort viele Jahre Seelsorger und stellvertretender Leiter des Priesterseminars St. Peter. (mat)
Kein Fronleichnamsgottesdienst auf dem Marktplatz

- Bild privat Doris Baumgärtner
(10.06.09) Wegen der Schlechtwetterprognosen hat das Vorbereitungskomitee heute Mittag entschieden, dass der morgige Fronleichnamsgottesdienst nicht auf dem Mannheimer Marktplatz stattfinden wird. Alle Gläubigen sind stattdessen um 9.30 Uhr zur Fronleichnamsfeier in die Jesuitenkirche eingeladen. Als deutlicher Hinweis werden morgen früh um 8h alle Glocken der Innenstadt läuten.
"Es ist schade", so Dekan Karl Jung und Pater Hans-Joachim Martin "dass wir uns heute Mittag zu diesem Entschluss durchringen mussten. Auch der Wetterdienst am Flughafen Neuostheim kann uns keine positive Nachricht geben. Der immense Vorbereitungsaufwand für einen Gottesdienst in geplanter Größe auf dem Marktplatz von mehreren hundert Teilnehmern ist der Grund, weshalb wir uns schon heute Mittag dazu entschlossen haben. Das geht vom Aufbau der riesigen Altarinsel bis hin zum Transport der vielen Bänke und der Organisation der liturgischen Geräte, Blumen, Probe der Ministranten und vieles mehr. Denn noch fällt Fronleichnam nicht ins Wasser! Alle sind um 9.30 Uhr in die Jesuitenkirche eingeladen." (bmg)
Wenn der Atheismus durch die Städte tourt
(08.06.09) ES GIBT KEINEN GOTT. Diese Buskampagne will die Botschaft der britischen Atheist Bus Campaign - ein Leben ohne Gott positiv zu sehen - nach Deutschland bringen. In Mannheim werden die Busse morgen am Dienstag, 09.06. durch die Straßen fahren.
Als Antwort auf diese Kampagne sind alle Interessierten am Dienstagvormittag von 9.30h bis 12h zur Anbetung in die St. Sebastian Kirche (Marktplatzkirche) eingeladen. Mit der Anbetung des Allerheiligsten bezeugen wir Christen die Wirklichkeit des dreifaltigen Gottes.
"Vielleicht haben Sie davon gehört und gelesen. Wenn nicht - verpasst haben Sie nicht viel: Ein Bus mit der Aufschrift „Es gibt (mit an sicher grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott" tourt in diesen Tagen durch Deutschland. Erst Großbritannien, jetzt auch die Metropolregion Rhein-Neckar.
Zum Haareraufen ist das nicht, religiöse Gefühle verletzt es nicht. Wir leben in einem freien Land mit freier Meinungsäußerung. Gott und den Grundgesetzvätern sei Dank. Apropos: diese Väter (und die wenigen Mütter) wussten nach den Schrecken des Krieges und des menschenverachtenden Naziterrors genau, warum Gott in unsere Verfassung gehört. Als höhere Instanz, weil der Mensch nicht der letzte Grund der Dinge sein kann, als Stimme unseres Gewissens. Die Autoren des Grundgesetzes hatten nah vor Augen, was folgt, wenn sich der Mensch zum Maß aller Dinge und zum Herrn über Leben und Tod macht. Die Deutschen haben es von 1933 bis 1945 erlebt, Millionen Nazi-Opfer mussten es erleiden.
Die Buskampagne beschreibt ein Leben ohne Gott in „schönsten" Farben: angstfrei, genussvoll, selbstbestimmt und so weiter. Ja, falsch verstanden kann Religion unfrei machen. Der Kern der christlichen Botschaft, die in die Nachfolge Jesu ruft, ist aber in höchstem Maß befreiend: Jesus Christus verkündete einen Gott, der nicht zum Fürchten ist, der andere, gerechte Verhältnisse auf Erden will, dessen Gebote Hilfen sind zu einem glückenden Leben. Wo Jesus war, haben die Menschen erfahren, wie Gott ist und wie er unser Leben will: Sie werden aufgerichtet, selbstständig, eben gerade nicht unter-drückt und geknechtet.
Diese soziale Dimension des christlichen Glaubens müssen die Theologen und Kirchenführer immer neu deutlich machen. Etwa die katholische Soziallehre, die gerade in Zeiten von Turbokapitalismus und Wirtschaftskrise Frucht bringen sollte.
Übrigens, ich finde das Leben gerade aus dem Glauben heraus einen bewussten Genuss. Ich hoffe: in schweren Stunden des Lebens fährt Gott mit. Eine Mitfahrgelegenheit im „Atheistenbus" lasse ich da doch gerne sausen ... Hubert Mathes (aus: "Kirche aktiv", Gemeindeblatt des kath. Dekanatsblatt)
Monsignore Horst Schroff erhält zu seinem Goldenen Priesterjubiläum die Prälat Bauer Medaille

- Die Ehrung mit Dekan GR Karl Jung, Monsignore GR Horst Schroff und der Dekanatsratsvorsitzenden Gabriele Blank (von links)
(31.05.09) Anlässlich seines goldenen Priesterjubiläums wurde Monsignore Horst Schroff, der frühere Mannheimer Dekan, am Pfingstsonntag mit der Prälat-Bauer-Medaille ausgezeichnet: Am 31. Mai vor 50 Jahren wurde Schroff in Freiburg zum Priester geweiht. Die Ehrung überreichten Stadtdekan Karl Jung und Gabriele Blank vom Dekanatsrat in einem feierlichen Pfingstgottesdienst in der Jesuitenkirche. „Wir danken Horst Schroff für alles, was er für das Dekanat, für die katholische Stadtkirche und die Menschen in Mannheim getan hat“, sagte Jung. „Besonders ehren wir ihn als Vollender der prächtigen Jesuitenkirche.“ Die massive Silbermedaille zeigt das Konterfei des ersten Mannheimer Dekans Joseph Bauer (1864 bis 1951).
Der bekannte Geistliche habe mit Horst Schroff vieles gemeinsam, betonte später Erster Bürgermeister Christian Specht in einem Grußwort: „Monsignore Schroff ist wie Bauer ein Kirchenbaumeister.“ Die Stadt habe beiden Geistlichen viel zu verdanken. „Mystik und Politik, Glauben und Caritas, Liturgie und Diakonie gehören untrennbar zusammen“, so beschrieb der Freiburger Domkapitular Dr. Axel Mehlmann die gelebte Überzeugung Schroffs. Mehlmann dankte in seiner Festpredigt Schroff für „seinen unermüdlichen Einsatz in den vielfältigen, herausfordernden und anspruchsvollen Aufgaben“, in Mannheim selbst, aber auch in Gremien des Erzbistums Freiburg. „Bis heute macht sich Horst Schroff konsequent mit seiner eher leisen, aber doch bestimmten und pragmatischen Art dafür stark: Weder die Kirche von unten, noch die Kirche von oben, sondern die Kirche von innen, in der Verbindung mit dem Heiligen Geist, hat die Kraft zu einer geistlichen Erneuerung und zum Aufbruch in die Zukunft!“ Wie das Gute selbst sei auch der priesterliche Dienst nie umsonst, betonte der Domkapitular. „Er legt eine Spur in die Ewigkeit, eine Spur, die bleibt und bleibend Bestand hat.“
Monsignore Schroff, der vor wenigen Tagen 74 Jahre alt wurde, blickte in seinen Dankesworten auf einige Stationen seiner Arbeit zurück. „Ich danke Gott, dass er mir in diesen 50 Jahren Kraft geschenkt hat. Allein 45 Jahre davon durfte ich hier in meinem geliebten Mannheim arbeiten.“ Die Quadratestadt ist dem gebürtigen Konstanzer längst zweite Heimat geworden. Seit 1964 war Schroff hier zunächst Jugendpfarrer, Pfarrer auf in Vogelstang, 1982 dann Dekan, wenig später Caritasvorsitzender. 2005 ging Schroff als Dekan in den Ruhestand, heute setzt er seine Schaffenskraft als Vorsitzender des Caritasrates und für die Seelsorge im Caritas-Seniorenpflegezentrum Seckenheim ein. (mat)
"Gutes aus zweiter Hand" hilft Kindern von St. Alfons
(28.05.09) Große Freude herrschte bei den Kindern und Mitarbeiterinnen des katholischen Kindergartens St. Alfons, als Heidi Hesoun vom deutsch-amerikanischen Frauenkreis einen Scheck in Höhe von 1000 Euro überreichte.
Das Geld stammt aus dem Erlös des jährlichen Pfennigbasars unter dem Motto „Gutes aus zweiter Hand“. Dabei werden viele gebrauchte Dinge verkauft, die zuvor von der Bevölkerung Mannheims und Umgebung gespendet wurden. „Gutes aus zweiter Hand“ wird damit zu „Gutem aus erster Hand“, denn mit dem erwirtschafteten Geld werden viele soziale Projekte unterstützt. Auch St. Alfons ist immer wieder auf solche Sponsoren angewiesen, um den Kindern Frühstück und Mittagessen anbieten zu können, denn immer mehr Eltern aus sozial schwachen Familien können den nötigen Beitrag dafür nicht bezahlen. „Uns ist eine gesunde Ernährung ganz wichtig“, sagt Schwester Anna-Lucia, die Leiterin des Kindergartens, die sich selber um den Einkauf der benötigten frischen Lebensmittel kümmert. Jeden Tag gibt es in St. Alfons neben einem reichhaltigen Frühstück auch fünfundvierzig Mittagessen. Von den neunzig Kindern des Kindergartens sind sehr viele auf die Unterstützung von Hartz IV angewiesen. Und die Eltern, die eine Arbeit haben, verdienen oft so wenig, dass sie auf zusätzliche Beihilfe angewiesen sind. (bh)
Mehr als 5000 Gäste flanierten über "Meile der Religionen"

- Dekan Karl Jung der katholischen Kirche und Dekan Günter Eitenmüller der evangelischen Kirche
(21.05.09) Nur positive Rückmeldungen haben die Veranstalter bei der Zweitauflage der „Meile der Religionen“ am 20. Mai in Mannheim bekommen. Entsprechend fällt daher die Bilanz aus: „Wir sind gewachsen, darüber sind wir froh“, sagte der evangelische Dekan Günter Eitenmüller mit Blick auf die schätzungsweise mehr als 5000 Gäste am Abend vor Christi Himmelfahrt. Bei der Meile 2007 waren bei Regen rund 3000 Menschen der Einladung der abrahamitischen Religionen zu Gespräch, Begegnung, Essen und Trinken gefolgt. „Es war eine entspannte, und lockere Atmosphäre, die viel Raum für Begegnung öffnete“, zeigte sich der katholische Stadtdekan Karl Jung begeistert. „Mich beeindruckt die freundliche Gelassenheit, mit der sich nicht nur die Mitglieder der verschiedenen Religionen begegnen, sondern mit der auch Fremde schnell miteinbezogen wurden“, sagte Dekan Eitenmüller. Lob für die Meile gab es auch von Stadtoberhaupt Dr. Peter Kurz: „Ich freue mich sehr über die größere Resonanz für die Meile – das ist doch ein wichtiges und ein positives Zeichen für das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt.“ Der OB rechnet damit, dass der Impuls der Meile eine „noch stabilere Basis“ für den weiteren Dialog der Religionen in Mannheim bringen wird. Die beiden christlichen Dekane freuten sich besonders über den Besuch von Mitgliedern aus den Gemeinden der Ahmadiyya und der Bahai am langen Tisch der Meile.
Eitenmüller und Jung dankten stellvertretend für die beteiligten Religionsgemeinschaften den mehr als 300 freiwilligen Helfern, die für den reibungsfreien Verlauf und die Verpflegung gesorgt hatten. Die mehrmonatige Vorbereitungszeit zahlte sich aus: Auf- und Abbau klappten reibungslos, besondere Vorkommnisse gibt es keine zu vermelden. Dem positiven Fazit folgte schließlich die Aussage: „Die Meile wird wieder stattfinden – wann, ist noch offen. Aber sie wird wieder stattfinden.“ (mat)
Weitere Bilder finden Sie in der nächsten Ausgaben 09/06 unserer Zeitschrift "Mittendrin" oder auf www.ekma.de
Meile der Religionen
(05.05.09) Am Mittwoch, 20.05. findet in der Zeit zwischen 18h-21h zum zweiten Mal die "Meile der Religionen" in Mannheim statt.
Das Projekt der drei großen Religionen Judentum, Christentum und Islam für friedliches Zusammenleben in Deutschland hat schon 2007 bundesweit für großes Interesse gesorgt. "Grund genug, auch in diesem Jahr uns wieder an einem gemeinsamen Tisch zur friedlichen Kommunikation und Gesprächen über unseren Glauben und unsere Kultur zusammen zu finden", so die Initiatoren. Die Religionsgemeinschaften der Stadt Mannheim laden Menschen an den Langen Tisch der Religionen zwischen R 2 und F 4 ein, um gemeinsam zu essen, sich gegenseitig zu informieren und miteinander in Kontakt zu kommen, sozusagen als eine Art Gastmahl im Freien auf der alten Kirchenstraße. Gemeinsam Essen und Trinken war und ist schon immer ein Zeichen des Miteinanders. Davon zeugen alle drei großen Schriften: "Übt Gastfreundschaft!" (Bibel, Römer 12,13), "Kehret bitte bei mir ein..." (Thora, 1. Buch Mose 18,3) und "Wollt Ihr nicht essen?" (Koran, Sure 51,24). Auch die Gotteshäuser CityKirche Konkordien, Citykirche St. Sebastian und die Synagoge sind an diesem Abend geöffnet und laden ebenso zum Schauen, Staunen und Informieren ein.
"Angesichts der derzeit üblichen Darstellung der Religionsgemeinschaften in der Öffentlichkeit ist diese Veranstaltung vielleicht die wichtigste. Wichtig, weil sie deutlich macht: Religionen sind eben nicht Quelle von Fundamentalismus und Gewalt, sondern Quelle des Friedens und des Miteinanders, der Offenheit, des Interesses für den anderen, und der geschwisterlichen Sorge umeinander. Ein wirklich gläubiger Mensch kann seinen Glauben nie missbrauchen, um gegen einen anderen mit Gewalt vorzugehen", so Peter Hübinger vom Diakonischen Werk und Raphael Brantzen vom Katholischen Dekanat Mannheim als Vertreter des Vorbereitungskreises.
Auftakt der Veranstaltung ist um 18h mit einem sternförmigen Zugehen auf den Mannheimer Marktplatz und um 18.15h mit dem Segen über das Essen mit den Vertretern der Religionsgemeinschaften und der Stadt.
Ökumenische Pfingsbegegnung im Jungbusch
(04.05.09) Ganz im Zeichen des Paulusjahres findet die diesjährige ökumenische Pfingstbegegnung im Jungbusch vom 05.05. bis 01.06. statt. Sie wird von der Evangelischen Hafenkirche und der Katholischen Liebfrauenkirche veranstaltet.
Beginn ist morgen um 18h im Pfarrhaus an der Liebfrauenkirche, Luisenring 33 mit einem Vortragsabend von Pfarrer P. Annweiler zum Thema "Eine Reise durch das Leben des Apostels". Ein weiterer Abend folgt am Dienstag, 26.05. um 18h in der Hafenkirche, Kirchenstr. 11 unter dem Motto "Die Freiheit der Kinder Gottes in Jesus Christus". Dieser Abend wird von Pater H.-J. Martin SJ und Sr. Simone gestaltet.
Zum Abschluss dieser Begegnungsreihe findet am Pfingstmontag, 01.06. um 11h ein Ökumenischer Gottesdienst in der Hafenkirche statt.
Sieben Prinzessinnen und eine Königin
(04.05.09) Drehorgelkonzert in der Mannheimer Jesuitenkirche für Familien mit Kindern.
In der Jesuitenkirche Mannheim spielen am Freitag, 8. Mai, sieben Prinzessinnen und eine Königin auf. Als Königin der Musikinstrumente gilt die Orgel, sie gibt bei dem Konzert ab 19.30 Uhr zunächst mit einem Tusch den Ton an. Sieben ihrer kleinen Schwestern kommen zum Einsatz: Die Drehorgel der Drehorgelfreunde Pfalz spielen auf Pfeifen von Ahorn oder Bambus Musikstücke "querbeet": Klassisches von Haydn und Mozart, aber auch Spirituals und Volksweisen. Das wenig alltägliche Orgelkonzert ist besonders für Kinder geeignet. Nach dem Musikspiel ist es möglich, die bunten bemalten und aufwendig verzierten Instrumente näher unter die Lupe zu nehmen: Sie reihen sich vor dem Altarraum der Kirche auf. Die kleinen Konzertbesucher haben übrigens freien Eintritt, Erwachsene zahlen fünf Euro. Das Drehorgelkonzert ist ein Programmpunkt des Mannheimer Orgelfrühlings 2009. Neben den kleinen und der großen Orgel bringt auch eine Trompete die Jesuitenkirche zum Klingen. (mat)
Kooperationspartner des Orgelfrühlings sind: die Evangelische Kirche in Mannheim, das Katholische Stadtdekanat Mannheim, die Alt-Katholische Kirche Mannheim und die Reiss-Engelhorn-Museen. Gefördert wird die Veranstaltungsreihe vom Kulturamt der Stadt Mannheim.
Das komplette Programm ist hinterlegt unter: www.kirchenmusik-ma.de oder www.christuskirche.org und liegt als Programmheft in allen Gemeinden und dem Citypunkt im Haus der Katholischen Kirche in F 2, 6 aus.
Maria - Maienkönigin

- Fahne mit Mariendarstellung (St. Sebastian Kirche)
(20.04.09) Die Seelsorgeeinheit Mannheim City lädt zur Eröffnung der Maiandachten am Freitag, dem 1.05. um 20:30h auf den Marktplatz ein.
Die Katholische Kirche gedenkt auf unterschiedliche Art und Weise der Mutter Jesu. Sechs große Festtage und weitere sogenannte "Gedenktage" stellen Maria als Mutter Gottes in den Mittelpunkt. Hinzu kommen die zwei Marienmonate, der Mai mit seinen "Maiandachten" und der Oktober mit dem regelmäßigen Rosenkranzgebet. Den gläubigen Menschen bietet sich hier die Gelegenheit, die Gestalt und Sendung Marias in ihrer ganzen Fülle, das heißt in ihrer Bedeutung für uns Menschen zu erschließen.
Maria und der Mai
Der Mai wurde früher als Weidemonat (Winnemond), später umgedeutet zu Wonnemond = Monat der Liebe und Blüten genannt. In dieser Freude über das neue Wachsen und Blühen ringsum passt es, dass genau in diesem Monat an Maria, die Mutter Jesu, besonders gedacht wird. Sie hat Jesus geboren, der uns durch sein Leben, Sterben und Auferstehung ein neues Leben geschenkt hat. Deshalb haben die Menschen sie seit alters her liebevoll Maienkönigin genannt.
Ungewöhnliche Klänge im Schloss: Jazz-Messe bei Hochschulgemeinde
(20.04.09) Klassische Musik à la Bach oder Mozart würde man in der Mannheimer Schlosskirche erwarten. Die Katholische Hochschulgemeinde, die jeden Sonntag dort Gottesdienst feiert, überrascht dieses Mal aber mit Jazz-Rhythmen: Am Sonntag, 26. April, 19 Uhr, wird „Das Junge Ensemble“ der „Mannheimer Liedertafel e. V.“ den Gottesdienst mit Teilen der „Missa in Jazz“ gestalten. Der Stuttgarter Komponist Peter Schindler setzte 2001 die traditionellen Messgesänge in ein jazziges Umfeld um. Neben Chor sind Schlagzeug, Saxophon und Orgel zu hören – typisch für den Jazz ist dabei in der Messe das Element der Improvisation zu finden. (mat)
Video-Podcast mit Erzbischof Zollitsch

- Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

- Figur des Apostel Paulus in der St. Sebastian Kirche
(09.04.09) Freiburg (pef) Unter dem Titel „Mit dem Apostel Paulus von Ostern bis Pfingsten“ zeigt die Erzdiözese Freiburg ab Ostersonntag (12. April) wöchentlich einen Video-Beitrag mit Erzbischof Dr. Robert Zollitsch. Im Gespräch mit Susanna Czech-Lepold vom c-punkt Freiburg äußert sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz über den Apostel Paulus, die österliche Festzeit und seinen persönlichen Glauben.
In der ersten Sendung erinnert sich Zollitsch an ein besonderes Osterfest in seiner Kindheit und erzählt sehr persönlich davon, wie er heute Ostern feiert. In den weiteren Beiträgen gibt der Freiburger Erzbischof Auskunft darüber, wo er in seinem Leben dem Auferstandenen begegnet, wie sich die christliche Botschaft als frohe Botschaft vermitteln lässt und was es bedeutet, wie Paulus mutig zu seinem Glauben zu stehen.
Mit dem neuen Video-Talk setzt die Medienarbeit der Erzdiözese offensiv auf die kommunikativen Möglichkeiten des Internet. Zu sehen sind die etwa vierminütigen Video-Podcasts von Ostern bis Pfingsten jeden Sonntag auf der diözesanen Homepage www.erzbistum-freiburg.de/1210.0.html.
Lange Nacht in der Jesuitenkirche

- Bild: Hubert Mathes - Außenansicht Jesuitenkirche
(12.03.09) Die Mannheimer Jesuitenkirche ist Station bei der Langen Nacht der Museen am Samstag, 21. März. Führungen und geistliche Musik stehen in dem barocken Gotteshaus, das einst die Hofkirche des Kurfürsten von der Pfalz war, auf dem Programm.
So werden ab 19.15 Uhr und ab 21 Uhr Gregorianische Musik und Chorwerke von Rheinberger, Elgar und Eben zu hören sein, aufgeführt von der Schola Gregoriana und dem Chor der Jesuitenkirche unter Leitung von Kantor Tobias Breitner. Dekan Karl Jung persönlich zeigt bei einer Kirchenführung den Besuchern um 20 Uhr die größte katholische Kirche Mannheims, um 22 Uhr wird diese Führung wiederholt. Ab 23 Uhr gestaltet die „Scola LitHora“ der Katholischen Hochschulgemeinde unter Leitung von Sabine Müller mit meditativen Nachtgesängen ein Nachtgebet. Ab 24 Uhr Zeit der Stille.
Die Pfarrei Mannheim Mitte macht darauf aufmerksam, dass der Eintritt in die Jesuitenkirche in der Langen Nacht der Museen nur mit Karten möglich ist.
Diese Karten sind zum Beispiel in den Pfarrbüros in A 4,2 und F 2,6 (Haus der katholischen Kirche) erhältlich und gelten auch in den Museen der Region. (mat)
Kosten im Vorverkauf: 14€ (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse 17€
Papst schreibt Brief an die Bischöfe der katholischen Kirche

- Papst Benedikt XVI. Bildinformation: vatican
(13.03.09) Papst Benedikt XVI. hat den katholischen Bischöfen in aller Welt einen Brief geschrieben, in dem er sich zur Auseinandersetzung um die Bischöfe der Priesterbruderschaft Pius X. äußert. Den genauen Wortlaut des Briefes können Sie unter www.kath-ma.de lesen.
Im Vergleich zur Erzdiözese Freiburg (Stand: 01.01.09): Zahl der Katholiken: 2.023.022; Gesamtbevölkerung von Baden-Württemberg 10.749.755 (Statistisches Landesamt Baden-Württemberg); Zahl der Diözesanpriester: 935; Priester aus anderen Diözesen: 84; Ordenspriester im Dienst der Erzdiözese: 122; Ständige Diakone: 218; Pastoralassistenten/-referent/-innen: 267; Gemeindeassistenten/-referenten/-innen incl. pastorale Mitarbeiter/-innen: 307; kirchlich angestellte Religionslehrer/-lehrerinnen: 637
Über 1, 1 Milliarden Katholiken weltweit

- Bildinfo: Referat Weltkirche Bistum Trier
(17.03.09) Der Kardinal-Staatssekretär im Vatican Tarcisio Bertone hat am 28.02. Papst Benedikt XVI. das Jahrbuch der Katholischen Kirche vorgestellt.
Das jährlich erscheinende "Annuario Pontificio", ein "Who is who" der katholischen Weltkirche, listet auf rund 2.400 Seiten alle Diözesen (2.936), deren statistische Grunddaten sowie die Namen aller Bischöfe (4.946) und Generalvikare auf. Hier die wichtigsten Daten: Ende 2007 gab es weltweit rund 1,147 Milliarden Katholiken. Das sind 1,4% mehr als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der Priester stieg weltweit auf 408.262 an. In Europa wurden allerdings weniger neu geweiht. Derzeit gibt es 126 Kardinäle, davon wären bei einer Papstwahl 108 wahlbereichtigt.
Ökumenischer Abend für einen schillernden Gottesmann der Antike

- Citypunkt F 2,6: Petrus und Paulus im Dialog
(12.03.09) Wie kein anderer Theologe hat er die Geschichte des Christentums geprägt – Paulus von Tarsus. „Bis heute besticht seine kreative und innovative Theologie durch ihre herausfordernde und missionarische Art“, sagt der katholische Dekan Karl Jung über Paulus. Für seinen evangelischen Kollegen Günter Eitenmüller gehört Paulus „zu den Schlüsselfiguren der Christentumsgeschichte. Er erscheint mir als schillernde Persönlichkeit, zwischen den Welten’, geradezu als ein Mensch der Moderne.“ Paulus sei ohne Zweifel „einer der kraftvollsten Theologen und Denker des Christentums und der Geschichte überhaupt“, pflichtet Karl Jung bei. Gründe, sich immer wieder mit Paulus zu beschäftigen, gebe es genug.
Aus Anlass des Internationalen Paulusjahres, das noch bis Juni dauert, widmen die Evangelische und die Katholische Kirche Mannheim dem Apostel einen gemeinsamen Abend: Dazu laden die beiden Dekanate für Sonntag, 22. März, 18Uhr, zu einer ökumenischen Feier in die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Mannheim-Feudenheim (Hauptstraße) ein.
Der Ort wurde gewählt, weil dieses Gotteshaus den Namen des Völkerapostels trägt. Vorträge und Musik über Paulus bilden den Schwerpunkt der Feier: In vier Teilen führen die Melanchthonkantorei und der Motettenchor Mannheim sowie Orchester und Solisten das Paulus-Oratorium von Felix Mendelssohn-Bartholdy auf. Geleitet werden die Musiker von den beiden Kirchenmusikdirektorinnen Christiane Brasse-Nothdurft und Brigitte Fröhlich. „Zu Lebzeiten war es Mendelssohns beliebtestes Oratorium, es bietet eine gute Mischung rezitativer Arien und Chöre“, beschreibt Brigitte Fröhlich das Werk. Inhaltlich geht es darin um den Wandel vom Christenverfolger Saulus zum Christusnachfolger Paulus. Die beiden Vorträge, die die Bibelfachleute Pfarrerin Martina Egenlauf-Linner und Pfarrer Dr. Klaus Zedtwitz halten werden, sind darauf abgestimmt.
Dass Paulus’ Mut und seine Begeisterung wegweisend waren für die junge Glaubensgemeinschaft der Christen, daran soll mit dem Abend erinnert werden. Paulus, so Dekan Eitenmüller, sei „eine Schlüsselfigur christlichen Selbstverständnisses - kein traditionalistischer Dogmatiker, sondern ein von seinen reflektierten Überzeugungen getriebener Aktivist mit vollem Einsatz“. Dass er auch heute Ermutigung für die Christen ist, macht Karl Jung deutlich: „In einer Zeit des Umbruchs steht er ein für das Evangelium, das an alle Menschen gerichtet ist.“
Nach der Feier in der Kirche sind die Besucher in das evangelische Bonhoeffer-Haus Feudenheim (Eberbacher Straße) eingeladen – zu Begegnung und Gespräch bei einem kleinen Imbiss. (mat)
Mehr zum Paulusjahr unter www.dbk-paulusjahr.de
Fastenpredigten in der Jesuitenkirche 2009

- Kanzel in der Jesuitenkirche
(20.02.09) Die Fastenpredigt ist in der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern eine besondere Form der christlichen Verkündigung. In der Frühzeit der Kirche stand die Erwachsenentaufe im Vordergrund. Die Fastenpredigt galt als Vorbereitung auf die Taufe am Ostertag. Später geriet dieser Aspekt in den Hintergrund. Ziel der Fastenpredigt ist nun, die Gläubigen auf eine sinnvolle Feier der Auferstehung Jesu von den Toten vorzubereiten.
Die Predigtreihe an der Jesuitenkirche steht in diesem Jahr unter dem Leitwort aus dem Zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther "Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen" (2 Kor 5,20).
1. Fastensonntag, 01.03., 18h, Fastenhirtenbrief, Erzbischofs Dr. Robert Zollitsch, "Damit der Glaube wächst"
Der Fastenhirtenbrief ist als Textdokument (PDF) und als Audioversion (MP3-Format) unter www.erzbistum-freiburg.de/hirtenbrief abrufbar.
2. Fastensonntag, 08.03., 18h, Dekan Karl Jung GR, Thema: "Stellt Gott auf die Probe? Das Opfer Isaaks." (Gen 22)
3. Fastensonntag, 15.03., 18h, P. Stefan Kiechle SJ, Thema "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." (Lk 11, 1-4)
4. Fastensonntag, 22.03., P. Matthias Huber SJ, Thema: "Eucharistie und Vergebung, Engelsspeise oder Menschenbrot?" (1 Kor 11, 23-26)
5. Fastensonntag, 29.03., P. Hans-Joachim Martin SJ, Thema: "Denn ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr." (Jer 31,34)
Gottesdienste an Aschermittwoch

- Bild: pixelio Maren Bessler
(17.02.09) Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40tägige Österliche Bußzeit oder auch Fastenzeit genannt. Zentrales Symbol in den Gottesdiensten an Aschermittwoch ist das Aschenkreuz. Die Asche ist ein Zeichen menschlicher Gebrechlichkeit und Todverfallenheit, aber auch Zeichen neuen Lebens. In frühen Zeiten wurde mit Asche gewaschen: Asche hat reinigende Kraft. - Auf den Feldern werden bis heute die Stoppeln verbrannt: Asche schafft die Voraussetzung für neues Wachsen. - Asche wurde den Sündern auf das Haupt gestreut: Asche reinigt von Schuld und gibt Kraft zu neuem Leben. Die Asche für die Spendung des Aschekreuzes wird aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres bereitet und vom Priester gesegnet. Sie wird so für uns zum Zeichen des Weges vom Tod zu neuem Leben. - Die Zweige des Jubels und der Freude müssen verbrannt werden, durch den Tod hindurchgehen, um zum Zeichen des Kreuzes, des Todes und der Auferstehen zu werden.
Gottesdienste an Aschermittwoch
Jesuitenkirche
17.15h Feier der Vesper (Abendgebet der Kirche)
18h Pontifikalamt (Eucharistiefeier) mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, Speyer mit Austeilung des Aschekreuzes; es singt der Chor der Jesuitenkirche und die Schola Gregoriana
19h Eucharistiefeier in spanischer Sprache mit Austeilung des Aschekreuzes in der Krypta!
St. Sebastian Kirche
12.10h Wortgottesdienst mit Austeilung des Aschekreuzes
20.30h Eucharistiefeier mit Austeilung des Aschekreuzes
Liebfrauenkirche
17.30h Rosenkranz in der Bruder-Klaus-Kapelle
18h Eucharistiefeier mit Austeilung des Aschekreuzes in der Bruder-Klaus-Kapelle
Aschermittwoch der Wirtschaft mit Speyrer Bischof Wiesemann

- Bild: pixelio Rainer Sturm
(13.02.09) Zum Beginn der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern wird der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann an Aschermittwoch, 25. Februar, in Mannheim erwartet. Im Gottesdienst in der Jesuitenkirche (18 Uhr) nahe dem Mannheimer Schloss hält Wiesemann die Predigt. Ausgeteilt wird in diesem Gottesdienst auch das Aschenkreuz. Nach den närrischen Tagen ist es ein Symbol für die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und für die Umkehr.
Nach der Messfeier beginnt im Ignatiussaal des katholischen Stadtdekanates (A 4,1, in Nachbarschaft der Jesuitenkirche) um 19.30 Uhr ein Vortragsabend. „Lustvoll genießen. Work-Life-Balance als Lebenskunst?“ lautet die Hauptfrage des Abends. Glück und Gesundheit sind in den westlichen Gesellschaften gewissermaßen zu Ersatzreligionen geworden. Doch wird der Kölner Chefarzt und Theologe Dr. Manfred Lütz in seinem Vortrag die Vergeblichkeit des Strebens nach Glück aufdecken. Am Beginn der Fastenzeit, die wieder mehr Bewusstsein für das Wesentliche des Lebens schaffen will, lenkt Lütz den Blick auf zweckfreie Muße und bewusste Hingabe an unwiederholbare Augenblicke. Bischof Karl-Heinz Wiesemann wird eine Einführung in das Thema geben. (mat)
Hinweis: Für die Veranstaltung im Ignatiussaal ist eine vorherige Anmeldung beim Heinrich Pesch Haus (Telefon 0621/5999-161 oder per e-Mail an oechsner@hph.kirche.org) notwendig.
Überschäumend l(i)eben

- Foto:Hubert Mathes
(29.01.09) Die Citypastoral der Katholischen Kirche in Mannheim lädt alle Liebenden und Verliebte am Samstag, 14. Februar, 19 Uhr, in die Marktplatzkirche St. Sebastian ein.
Worauf es bei der Liebe und im Leben ankommt, am Anfang und dann immer weiter, zeigt sich, wenn sie gefeiert werden. Beide sind zu kurz für Gleichgültigkeit und Alltagsgrau. Das wußte schon der Heilige Bischof Valentin, dessen Gedenktag die katholische Kirche am Übergang vom Winter in das Frühjahr am 14. Februar feiert. Viele Legenden ranken sich um den Patron der Liebenden und Verliebten. So soll er heimlich Liebespaare getraut haben, denen damals eine offizielle Heirat durch den Staat verboten waren.
Der Valentinstag hat heute unterschiedliche Bräuche, z.B. dass sich Liebende gegenseitig Blumen schenken, gemeinsam Essen gehen oder an diesem Tag segnen lassen. Zu einem sogenannten "Hors d´oeuvre", einem Gottesdienst, lädt die Citypastoral Mannheim ein. "Überschäumend l(i)eben", so der Titel dieser Feier, die mit Impulsen von Hochschulpfarrer Jürgen Weber und Gemeindereferentin Doris Baumgärtner, sowie der Musik der Gruppe "feel-it" (Andrea Wolf, Gesang, Marina Reichenbacher, Piano und Thomas Hermann, Saxophon) gestaltet wird. Im Anschluss sind die Gottesdienstbesucher und -besucherinnen auf ein Glas Sekt ins Haus der Katholischen Kirche (F2,6) eingeladen.
Erzbisch Dr. Robert Zollitsch in Mannnheim

- Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (Mitte), Dekan Karl Jung (rechts)
(29.01.09) Mit deutlichen Worten hat Erzbischof Dr. Robert Zollitsch jede Form von Antisemitismus verurteilt und sich klar von Äußerungen des Traditionalistenbischofs Richard Williamson distanziert. „Weder für Antisemitismus noch für die Leugnung des Holocaust gibt es Platz in der katholischen Kirche“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Donnerstag (29. Januar) in Mannheim im Haus der katholischen Kirche.
Die Kirche stehe unverbrüchlich zum Dialog mit dem Judentum. „Wir werden daran mit allen Kräften auch in Deutschland arbeiten“, bekräftigte Zollitsch. Er äußerte sich unmittelbar vor seinem Besuch der jüdischen Synagoge und des Gemeindezentrums in Mannheim.
Mit diesem Besuch, der auf eine Einladung durch die jüdische Gemeinde im vergangenen Jahr zurückgeht und schon seit längerem terminiert war, wollte Zollitsch gerade angesichts der jüngsten Ereignisse um die Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der traditionalistischen Pius-Bruderschaft durch Papst Benedikt XVI. ein Zeichen setzen, dass ihm als Erzbischof Freiburg und Vorsitzendem der Deutschen Bischofskonferenz sehr an einem guten und konstruktiven, vertrauensvollen und zukunftsorientierten Verhältnis zu den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern gelegen ist, wie er ausdrücklich betonte.
Zollitsch zeigte sich „unglücklich“ darüber, dass bei der Entscheidung des Papstes die Problematik um die Person insbesondere von Bischof Williamson nicht mit in Betracht gezogen wurde. „Wir müssen alles dafür tun, dass sich solche Äußerungen nicht wiederholen“, so der Freiburger Erzbischof. Er äußerte zugleich die deutliche Erwartung an die Pius-Bruderschaft, die Lehre der Kirche öffentlich anzuerkennen. Dazu gehöre auch das II. Vatikanische Konzil. „Es kann nicht sein, dass die Pius-Bruderschaft sich nur aussucht, was sie als zur Lehre der Kirche gehörig definiert“, unterstrich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.
Der Erzbischof bekräftigte, dass es im Dialog mit dem Judentum keine Wende rückwärts geben könne und dürfe. Er werde sich nach allen Kräften bemühen, die regelmäßigen Gesprächsmöglichkeiten mit dem Judentum in Deutschland fortzusetzen. „Ich bemühe mich, dass es schon bald zu einem Gespräch mit Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland kommt“, sagte Zollitsch.
Im Anschluss an sein Statement vor Pressevertretern in F 2,6 wurden Zollitsch und der Mannheimer Dekan Karl Jung am Eingang des Jüdischen Gemeindezentrums von der Gemeindevorsitzenden Orna Marhöfer und ihrem Stellvertreter David Kessler empfangen. Es schloss sich ein rund einstündiges Gespräch in einer durchweg positiven Atmosphäre an. Zollitsch trug sich im weiteren Verlauf der Begegnung ins Gästebuch der Jüdischen Gemeinde ein. Der Erzbischof und die Vertreter aus der Mannheimer Stadtkirche besichtigten dann die Synagoge und das Gemeindezentrum. Mit einem gemeinsamen Essen ging der Besuch am Abend zu Ende.
( Autor: PRESSESTELLE ERZDIÖZESE/DEKANAT )
Pfarrer Mertins wechselt nach Heidelberg

- Dekan Jung verabschiedet Pfarrer Mertins (rechts)
(25.01.09) Matthias Mertins, bislang Klinikseelsorger am hiesigen Uniklinikum und Geistlicher beim Mannheimer Evangelisierungsteam MET, wechselt zum 1. Februar nach Heidelberg. Der 41-jährige Priester wird dort eine Stelle als Klinikseelsorger an der Universitätsklinik übernehmen. In Mannheim war der Pfälzer vor allem als Seelsorger an der Kinderklinik tätig. Bei seiner Verabschiedung vom Mannheimer Evangelisierungsteam am 25. Januar in der katholischen Marktplatzkirche St. Sebastian würdigte Dekan Karl Jung die seelsorgerische Arbeit von Mertins. Zugleich betonte Jung die Bedeutung von MET, das aus der Seelsorge der Stadtkirche und der Mannheimer Innenstadt nicht wegzudenken sei. MET hat seinen Sitz im Haus der katholischen Kirche und widmet sich besonders dem Kontakt zu Menschen, die der Kirche fernstehen sowie der Arbeit mit jungen Familien. (mat/pressestelle)
Pontifikalgottesdienst zum Paulusjahr

- Figur des Hl. Paulus in der St. Sebastian Kirche
(19.01.09) Am Sonntag, 25.01. feiert die Kirche das Fest der Bekehrung des Heiligen Apostels Paulus.
In der gesamten Erzdiözese Freiburg finden zum Internationalen Paulusjahr zentrale Gottesdienste statt, einer davon am kommenden Sonntag um 18h in der Jesuitenkirche. Die Feier wird als Pontifikalamt von dem Freiburger Weihbischof Dr. Bernd Uhl geleitet und steht in Verbindung zum jährlichen Gedenkgottesdienst für den früheren Dekan und Caritaschef Mannheims Franz Völker. Völker wäre am 25. Januar 97 Jahre alt geworden. Stadtdekan GR Karl Jung und die Franz-Völker-Stiftung laden zu diesem Gedenkgottesdienst besonders ein. Beide wollen die Erinnerung und sein Anliegen für ein altersgerechtes Wohnen und Leben in Mannheim wach halten.
Mehr zum Internationalen Paulsjahr unter www.dbk-paulusjahr.de
Der Christliche Glaube - eine persönliche Entscheidung

- Armreliquie des Hl. Sebastian - noch bis zum 24.01. in der Marktplatzkirche zu sehen
(18.01.09) Mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang im „Haus der Katholischen Kirche“ feierte heute die Seelsorgeeinheit Mannheim-City ihren Namenspatron, den Heiligen Sebastian.
Stadtdekan GR Karl Jung erinnerte in seiner Festpredigt daran, dass es im christlichen Glaube stets um eine persönliche Entscheidung ginge. Das Leben eines Märtyrers, eines Menschen, der für seinen Glauben in den Tod gegangen sei, würde dies beispielhaft zeigen. Der Heilige Sebastian habe sich in der damaligen Zeit bis zur letzten Konsequenz für Jesus Christus entschieden. Vielen Menschen würde es heute schwer fallen, klare Entscheidung zu treffen. Hinderlich sei der persönliche Mix aus religiösen Überlieferungen und Weltanschauungen mit dem Ziel, klare Entscheidungen abzuschwächen oder erst gar nicht durchzuführen. Dabei stellte Dekan Jung folgende Fragen an die mehr als 300 Gottesdienstbesucher: „Können wir uns heute nur zum christlichen Glauben bekennen, wenn es uns gut geht, wenn die Sonne scheint? Oder stehen wir auch in schwierigen Situationen ein, wenn wir uns entscheiden müssen?“ Es ginge letztendlich darum, auch öffentlich den Glauben zu bekennen, um dem Evangelium, dem Menschen, zu dienen. Dabei sei es wichtig, dass wir uns als Christen und als Kirche für die Religionsfreiheit einsetzten, damit jeder eine persönliche Entscheidung treffen könne. Es sei zu dem wichtig, dass wir uns für verfolgte Christen Stark machten, deren Anzahl auf der ganzen Welt leider wieder steigen würde. Zur klaren Entscheidung gehöre auch der ernsthafte Einsatz für einen Dialog unter den Religionen und der Einsatz für die Armen, Hungernden und Bedürftigen. Dekan Jung endete seine Predigt mit dem Aufruf, sich stets und immer wieder neu für Jesus Christus und sein Evangelium zu entscheiden.
Der Festgottesdienst wurde musikalisch durch die „Missa brevis in F - Missa Nr.1.“ von Joseph Haydn bereichert. Gesungen wurde die Messe vom Chor der St. Sebastian- und der Jesuitenkirche, sowie den beiden Solistinnen Candace Zaiden und Susanne Scheffel, den Instrumentalisten des Nationaltheaters Mannheim, dem Organisten Tobias Breiter unter der Gesamtleitung von Bernhard Schlichter.
Der stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Herr Erich Schumacher, sprach am Ende des Gottesdienstes die Einladung zum gemeinsamen Empfang ins „Haus der katholischen Kirche“ aus.
Landesregierung empfängt Sternsinger

- Ministerin Stolz inmitten der Sternsingergruppe der Pfarrei St. Sebastian, Mannheim zusammen mit Dekan Jung
20 % des bundesweiten Spendenerlöses in Baden-Württemberg gesammelt
(08.01.09)Traditionsgemäß lädt die Landesregierung Sternsingergruppen aus Baden-Württemberg zum Sternsingerempfang in die Villa Reitzenstein nach Stuttgart. Dieses Jahr waren Gruppen aus den Pfarreien St. Sebastian - Mannheim, St. Genesius - Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis), St. Franziskus - Karlsruhe (Stadtkreis Karlsruhe), St. Peter und Paul - Weil am Rhein (Kreis Lörrach), St. Georg und Jakobus, St. Maria - Isny im Allgäu (Kreis Ravensburg), Heilig Kreuz - Birkenfeld (Enzkreis), Zur schmerzhaften Mutter - Rosenberg (Ostalbkreis), St. Georg - Ochsenhausen (Kreis Biberach), St. Michael - Hüttisheim (Alb-Donau-Kreis) eingeladen.
Als Vertreterin der Landesregierung hat Ministerin Dr. Monika Stolz MdL die Mädchen und Jungen aus der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart am Donnerstag, 08.01.09 empfangen und ihnen für ihren persönlichen Einsatz gedankt. Die Ministerin erinnerte daran, dass die Sternsinger in Baden-Württemberg 2008 bundesweit erneut am meisten Geld für Kinder in Not gesammelt hätten. Allein in Baden-Württemberg seien 20 % des bundesweiten Spendenerlöses gesammelt worden. Hierfür gebühre den Kindern und den Spenderinnen und Spendern in Baden-Württemberg großes Lob. Die Spenden seien für Kinder-Hilfsprojekte rund um Globus bestimmt.
Auch dieses Jahr seien wieder zwischen 40.000 und 50.000 Sternsingerinnen und Sternsinger aus über 2.000 Pfarrgemeinden und ca. 6.000 ehrenamtliche und hauptamtliche erwachsene Helferinnen und Helfer für die gute Sache unterwegs. Ministerin Stolz überreichte eine Spende der Landesregierung an die Sternsinger.
Quelle: www.staatsministerium.baden-wuerttemberg.de
Mitten im Leben
Sternsinger auf Mannheims Wochenmarkt
(03.01.09) Seit Wochen bereiteten sich die Sternsinger und Sternsingerinnen der Pfarrei St. Sebastian mit ihren Betreuer und Betreuerinnen auf den ersten Tag ihres Unterwegsseins vor. Heute Morgen war es dann soweit. Um 8.15h trafen sich alle im Pfarrhaus in Liebfrauen, um in ihre Gewänder zu schlüpfen. „Majestätisch seht ihr aus“, stellten einige Eltern fest und im Sauseschritt ging es dann zur St. Sebastians Kirche am Mannheimer Marktplatz. Der Aussendungsgottesdienst war der offizielle Startschuss für ihre viertägige Wanderschaft durch die Innenstadt. Mit den Segensworten sollte auch ihr Tun unter einem guten Stern stehen: „Guter Gott, wir bitten dich um deinen Segen für die Sternsinger, die unsere Häuser und Wohnungen besuchen. Segne ihr Singen und Tun, damit sie Segen bringen durch die frohe Botschaft, die sie verkünden. Segne ihre Begegnungen mit den Menschen, damit sie Wärme bringen in die Angst und Traurigkeit, Einsamkeit und Verlassenheit. Segne ihre Fröhlichkeit und schenke ihnen Kraft, das Leben anderer Menschen hell und froh zu machen. Segne auch alle Menschen, denen die Sternsinger auf ihrem Weg begegnen, “ so das Gebet, das Pater Hans-Joachim Martin SJ am Ende des Gottesdienstes sprach. Durch ein Frühstück gestärkt ging es dann gemeinsam auf den Wochenmarkt, um allen Passanten zu künden: „So sei, und das ist unsere Bitte, der Segen stets in eurer Mitte.“ Mit dem Leitspruch „Kinder brauchen Frieden – buscamos la paz“ werden die kleinen und großen Sternsinger und Sternsingerinnen in den nächsten Tagen singend in den Kaufhäusern, Wohnheimen, Krankenhäusern und den Familien anzutreffen sein.
Dekan Karl Jung zum Geistlichen Rat ernannt

- Dekan Geistlicher Rat Karl Jung
(22.12.08) Erzbischof Dr. Robert Zollitsch hat mit Schreiben vom 18.12. Herrn Dekan Karl Jung zum Geistlichen Rat ad honorem ernannt.
So heißt es in der Ernennungsurkunde: "In Anerkennung seines einundzwanzigjährigen treuen priesterlichen Dienstes und in Würdigung seines von pastoraler Verantwortung geprägten Dienstes als Dozent am Erzbischöflichen Priesterseminar St. Peter im Schwarzwald, Pfarradministrator der Pfarrei St. Peter und Pfarrer in Mannheim sowie seines engagierten Einsatzes als Kammerer des Dekanats Neustadt und Dekan des Dekanats Mannheim ernenne ich Herrn Dekan Karl Jung zum Geistlichen Rat ad honorem."
Die Seelsorgeeinheit Mannheim-City entsendet herzliche Glückwünsche und freut sich sehr über die Ehrung ihres Pfarrers und Dekans.
Die Sternsinger kommen
Ständig wird in den Medien für alles ein „Superstar“ gesucht, sei es ein Popstar, ein Fußballstar, ein Supermodel oder Supertalend. Vielleicht brauchen wir das, weil wir nicht mehr an das Besondere in den Menschen glauben? Dabei gibt es, wenn wir uns wirklich umschauen, viele Stars unter uns, auf die nicht das Licht der Öffentlichkeit gerichtet ist. Solche „Superstars“ sind Kinder, die sich für andere Kinder einsetzen und an der weltweit größten Kinderhilfsaktion teilnehmen: der Aktion Dreikönigssingen.
Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus, schreiben die Kinder und Jugendlichen, in Gewändern der drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar gehüllt, an die Türpfosten und wünschen allen Gottes Segen.
Vom 03.01. bis 06.01. werden die Sternsinger der Pfarrei St. Sebastian wieder in der Innenstadt von Mannheim unterwegs sein. Wünschen Sie einen Besuch, so können Sie unter 0621-40041213 (Frau Baumgärtner) oder 0621-1268877 (Sr. Simone) telefonisch einen Termin vereinbaren. Übrigens: Jede Sternsingergruppe hat einen Ausweis dabei, der sie zum Sammeln berechtigt.
Am Samstag, dem 03.01. werden die Kinder und Jugendlichen um 9h in der Marktmesse in St. Sebastian ausgesendet und feiern ihren Rückkehrgottesdienst am Dienstag, dem 06.01. um 10h in der Jesuitenkirche. Am Donnerstag, dem 08.01. dürfen acht Kinder zum Sternsingerempfang der Landesregierung nach Stuttgart reisen. Sie haben an einem Wettbewerb teilgenommen, und ihr Beitrag, ein Lied zum Thema „Kinder suchen Frieden“, wurde ausgewählt.
Mehr zur Sternsingeraktion finden Sie unter www.sternsinger.de
Der Nikolaus ist nicht der Weihnachtsmann

- Das Bonifatiuswerk der Katholiken wirbt für eine "Weihnachtsmannfreie Zone".

- Nikolausfigur in der Jesuitenkirche Mannheim
(14.11.08) Die Katholische Kirchengemeinde St. Sebastian lädt am 6.12. alle Kinder, Eltern, Großeltern und Neugierige zur Nikolausfeier in die St. Sebastian Kirche ein. Beginn ist um 11 Uhr mit dem Glockenläuten. Die große Nikolausstatue aus der Jesuitenkirche wird eigens dafür aufgestellt.
Nikolaus war ein Bischof im kleinasiatischen Myra, das heute in der Türkei liegt. Viele Legenden ranken sich um diesen Mann, der wohl im 4. Jahrhundert lebte. Deren historischer Kern besteht darin, dass er ein wohltätiger Mensch war, der half, wo er konnte, Streit schlichtete und gute Gaben verteilte. Nikolaus gilt als Beschützer der Kinder. „Nächstenliebe, schenken und teilen – das sind Werte, die ich mit Sankt Nikolaus verbinde“, so der Journalist und Fernsehmoderator Peter Hahne. Nikolaus von Myra ist eben nicht der Weihnachtsmann mit der roten Zipfelmütze, sondern neben Franz von Assisi, Martin von Tours oder Elisabeth von Thüringen einer der großen Heiligen der Ökumene (von griech. Oikomene = Weltkreis. Die Gesamtheit der christlichen Kirchen).
Weitere Informationen: Frankfurter Nikolausinitiative
Montag, 10.November - Mit Ross und Reiter durch Mannheims Innenstadt
(25.10.08) Die Katholische Kirchengemeinde St. Sebastian – Seelsorgeeinheit Mannheim-City – und ihre Kindertagesstätten St. Alfons, St. Sebastian und St. Ignatius laden alle Kinder und Eltern am Montag, dem 10.11. zum traditionellen Martinsumzug durch Mannheims Innenstadt ein. Beginn ist um 17h in der Jesuitenkirche (A 4, 2) mit einer kleinen Andacht, anschließend geht der Laternenzug zum Rathausplatz, den Swanseaplatz bis zum Quartiersplatz an der Teufelsbrücke im Stadtteil Jungbusch. Die Altrheinmusikanten sorgen, wie schon im vergangenen Jahr, für die musikalische Unterstützung.
Bischof Martin von Tours zählt wie Nikolaus von Myra oder Franz von Assisi zu den sogenannten Volksheiligen, um die sich viele Geschichten und Legenden ranken und ein eigenes Brauchtum entwickelt hat.
Martin von Tours (Lateinisch Martinus, * um 316/317 in Sabaria, römische Provinz Pannonien, heute Szombathely, Ungarn; † 8. November 397 in Candes bei Tours in Frankreich) war der dritte Bischof von Tours. Sein Name leitet sich vom lateinischen Kriegsgott Mars ab. Die Begebenheit, an die bis heute das Martinsbrauchtum erinnert, ereignete sich 334 in Amiens. Es ist kalt. Martin ist 18 Jahre alt und noch kein Christ. Er begegnet einem Bettler am Stadttor und teilt spontan seinen Mantel mit ihm. In der Nacht danach erscheint ihm Christus im Traum und gibt sich als der Bettler zu erkennen, dem Martin den Mantel geschenkt hat. Martin lässt sich taufen, er wird Schüler des Bischofs Hilarius von Portiers, gründet ein Kloster und wird 10 Jahre später gegen seinen Willen zum Bischof von Tours gewählt. Die Legende erzählt, dass er sich in einem Gänsestall versteckt hatte, um sich dem Amt zu entziehen, jedoch von den Gänsen durch ihr Geschnatter verraten wurde. © www.kath.de
Stadträte im Haus der Katholischen Kirche

- von links: Regina Trösch, Dr. Stefan Kiechle SJ, Renate Schmitt (Familienbildungsstätte), Johannes Deubel, Brigitte Ötzel (Mannheimer Evangelisierungs Team) und Prof. Dr. Egon Jüttner bei der "Offenen Tür" in F 2
(22.10.08) Vor Ort im Haus der Katholischen Kirche in F 2 informierten sich die Stadträte Prof. Dr. Egon Jüttner und Regina Trösch über den Citypunkt F 2. Dieser soll, so Pastoralreferent Johannes Deubel, „ein Zeichen der personalen Präsenz der katholischen Kirche in der Fußgängerzone Mannheims sein“. Der Citypunkt verstehe sich als „Dienstleister der Pfarrgemeinden und kirchlichen Einrichtungen“. Seine Aufgaben reichen von der Information über die katholischen Pfarrgemeinden, Einrichtungen und Veranstaltungen, über zwanglose Gespräche bis hin zu Informationen über die Stadt Mannheim. Außer drei Pfarrsekretärinnen, zwei pastorale Mitarbeiter/innen und Pater Hans-Joachim Martin SJ (Leiter der Seelsorgeeinheit Mannheim City) kümmern sich um die anstehenden Aufgaben auch ein ehrenamtliches Team, das zur Zeit aus 25 Personen besteht. Der Citypunkt ist eingebunden in die Citypastoral von Mannheim, die die Arbeit der verschiedenen kirchlichen Einrichtungen in der Mannheimer Innenstadt vernetzt. Dazu gehören u.a. die Pfarrgemeinde St. Sebastian, das "Forum der Jesuiten", das ökumenische Bildungszentrum "sanctclara", das Haus der Jugend, das Katholische Stadtdekanat Mannheim, der Caritasverband und die "Offene Tür".
Über die „Offene Tür“ informierte Pater Dr. Stefan Kiechle SJ die Stadträte. Die „Offene Tür“ bietet im persönlichen Gespräch Lebensberatung, Krisenbegleitung und Seelsorge für Menschen in sozialen, seelischen und religiösen Nöten an. „Offene Türen“ sind in Deutschland Anfang der fünfziger Jahre durch die Initiative katholischer Ordensleute im Zentrum größerer Städte gegründet worden. In Mannheim wurde diese Einrichtung im Jahre 1956 gegründet. Sie ist eine Einrichtung der Jesuiten und wird durch die Erzdiözese Freiburg finanziert. Vier Mitarbeiter/innen – eine Psychologin, eine Sozialarbeiterin und zwei Jesuitenpater – stehen zum persönlichen Gespräch bereit. Die Ratsuchenden werden in einem offenen Bereich empfangen und können in geschützten Beratungszimmern vertrauliche Gespräche führen. Trösch und Jüttner waren beeindruckt von dieser für die Betroffenen kostenlosen Arbeit, die die katholische Kirche Menschen mit sozialen und psychischen Problemen anbietet. (Büro Prof. Dr. Egon Jüttner)
Im Haus der Katholischen Kirche F2,6 gibt es wieder ein Café: "La esquina"
- Frau Elena Herce mit ihrer Familie
- Dekan Karl Jung, der spanische Seelsorger Don Isidro und Pater Hans-Joachim Martin SJ
(13.10.08) „Schade, dass wir uns nach den Kursen nicht mehr bei einer Tasse Kaffee zusammenfinden können“, so die Aussage einer Frau kurz nach den diesjährigen Sommerferien am Citypunkt F2. Es war schon zur Tradition geworden, dass sich Kursteilnehmer/innen der Familienbildungsstätte und Mitarbeiter/innen des Hauses bei einem Kaffee im Erdgeschoß trafen.
Auf Grund vieler Konkurrenzanbieter im Segment „Coffee to go“ rund um den Marktplatz musste das vorherige Café schließen. Die Verantwortlichen des Hauses Pater Hans-Joachim Martin SJ und die Katholische Gesamtkirchengemeinde waren gefordert, einen neuen Pächter zu finden. Nach mehreren Verhandlungen war des dann soweit:
Frau Elena Herce ist die neue Besitzerin des „La esquina“ (spanisch: die Ecke). Sie und ihre Familie sind selbst kirchlich engagiert. Die 26jährige will ihre Kunden/innen mit Spezialitäten aus ihrem Heimatland Spanien erfreuen. Ihr Angebot ist breit: Wein aus Rioja, Sherry, Olivenöl, verschiedene Käsesorten, wie z.B. den berühmten Manchego, iberischen Schinken, Fisch und Meeresfrüchte. Nichts soll die Gaumenfreuden trüben. „Auch für Süßes ist bestens gesorgt! Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen kann man herrlich das Markttreiben beobachten und vielleicht vom nächsten Urlaub träumen“ sagt die gelernte Konditormeisterin.
„Wir wünschen Frau Herce alles Gute und Gottes Segen, erfolgreiche Geschäfte, sowie ein gutes Miteinander mit allen hier im Haus“, so Dekan Karl Jung am Ende der kleinen Segensfeier zur Geschäftseröffnung am Samstag, dem 11. Oktober. (bmg)
Erntedankfeier in St. Sebastian am 11.10. um 11h
(06.10.08) Gott sei Dank?!
Der achte Monat des Jahres, der Oktober, wird oft als Monat der „Weinlese“ bezeichnet. Wenn zu dieser Zeit der Herbst seine Hauptsaison hat, dann ist vor allem an die Erntezeit in der Natur zu denken. Das reichhaltige Lebensmittelangebot der Mannheimer Wochenmarktstände vor der St. Sebastian Kirche geben davon Zeugnis. Nicht umhin feiern die Kirchen zu Beginn des Oktobers das Erntedankfest. Die Christen bringen in diesem Fest ihren Dank für alle guten, schönen und nützlichen Dinge, die die Menschen produzieren, der Dank für die Ernte, der Lobpreis an den Schöpfergott, der Leben schenkt, zum Ausdruck. Erntedank kann auch zur sehr persönlichen Frage werden: Welche Ernte hat meine Lebensgeschichte?
Zur Erntedankfeier lädt die Pfarrei St. Sebastian am Samstag, dem 11. Oktober um 11h in die Marktplatzkirche ein. Nach einem Wortgottesdienst, der von den Kindern der Kindertagesstätten St. Ignatius, St. Alfons und St. Sebastian gestaltet wird, versammeln sich alle Mitfeiernden auf dem Marktplatz. Vom Brunnen aus werden dann die Markthändler und ihr reiches Angebot an Lebensmitteln gesegnet. (bmg)
Ich heiße Erbse und bin elf Monate alt
(06.10.08) „Wie heißt Du denn?“ - „Ich heiße Erbse und bin elf Monate alt“, so die Antwort eines Mannes für seinen Yorkshire-Terrier.
Wie er nahmen mehr als 70 Erwachsene und Kinder am 4. Oktober mit ihren Haustieren am Segnungsgottesdienst teil. Das regnerische und kalte Wetter ließ sie nicht davon abhalten im Innenhof von St. Sebastian den Gottesdienst mitzufeiern. Aus nah und fern waren sie gekommen, um ihre Schützlinge dem Segen Gottes zu unterstellen. „Benedicere“ ist das Lateinische Wort für Segen und heißt übersetzt „etwas Gutes sagen“. Das war der Wunsch aller Anwesenden, ihren Schützlingen „etwas Gutes von Gott“ mit auf den Weg zu geben. Es schien fast so, als ob die Tiere das mit dem Segen gespürt hätten. Sie verhielten sich friedlich: Hunde, Katzen, Mäuse und Hamster. Das jüngste Geschöpf war 18 Wochen und das älteste 14 Jahre alt.
Dazu passte natürlich auch der Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi, der 4. Oktober. Um diesen Heiligen ranken sich viele Geschichten und Legenden, die von seinem Verhältnis zu den Tieren erzählen. So soll er den Vögeln gepredigt und einen gefährlichen Wolf in der Stadt Gubbio gezähmt haben.
„Fast schon Konzert reif“, so einer der Anwesenden, als alle den berühmten Sonnengesang des Heiligen Franziskus anstimmten. So mancher Hund steuerte zu diesem Gesang seinen eigenen Ton bei. Wie eng sich diese Lebensgemeinschaft Tier und Mensch häufig gestaltet, wurde in dieser Segensfeier deutlich. „Können Sie im Fürbittgebet auch verstorbene Tiere aufnehmen? Ich hab nämlich erst vor zwei Wochen meinen Hund verloren“, so der Wunsch einer Frau. (bmg)
Missionarisch und dialogisch
(14.09.08) Die Liebfrauenkirche im Stadtteil Jungbusch feierte am Sonntag, 14. September ihr Patronatsfest zu Ehren Marias, der Mutter Gottes.
Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliches Handeln. Seit mehr als einem Jahr ist der Innenraum der Liebfrauenkirche geschlossen. "Es bröckelt an allen Ecken und Enden", so Pater Hans-Joachim Martin SJ. Selbst die Aussenfassade erhielt vor wenigen Tagen in einer Sofortmaßnahme eine Einrüstung, um Passanten vor herabfallenden Steinen zu schützen. Anfänglich geschätzte Kosten von 800.000 Euro haben nach Abschluss der Bauuntersuchungen einen gigantischen Betrag von 5 Millionen Euro zur Sanierung der Liebfrauenkirche ergeben. Mit Hochdruck wird an der Finanzierung dieser Summe und an einer Konzeptionsentwicklung zur Nutzung der Liebfrauenkirche gearbeitet.
Die Gemeindemitglieder hielt das jedoch nicht davon ab, am Sonntag das alljährliche Patronatsfest dieser Kirche zu feiern. Mit viel Engagement wurde der angrenzende Pfarrsaal zu einem würdigen Gottesdienstraum hergerichtet. Pater Martin wies in seiner Predigt darauf hin, dass die Situation der Liebfrauenkirche nicht nur zur "äußeren Sanierung" aufrufe, sondern jeder aufgefordert sei, sein "inneres Gebäude", sich selbst, mit Glauben zu füllen. "Unser aller Auftrag ist es, uns dialogisch und missionarisch für mehr Gerechtigkeit und Frieden in der Welt und ganz konkret im Stadtteil Jungbusch einzusetzen", so Pater Martin. Als gelungenes Beispiel nannte er den katholischen Kindergarten St. Alfons in der Kirchenstraße. In der Akzeptanz der Unterschiedlichkeit werden dort christliche wie muslimische Feste gefeiert, um so am Reichtum des anderen teilzuhaben und seiner eigenen Religion bewusst zu sein.
Im Anschluss an die Eucharistiefeier waren die Anwesenden zu Speis und Trank und gemütlichem Beisammensein eingeladen. Darbietungen der Ministrantinnen und der Kindergartenkinder von St. Alfons bereicherten am Nachmittag das Programm. (bmg)
Mehr zum Stichwort "Patrozinium" finden Sie unter www.kathweb.de/lexikon/P/
65 Rosen für Schwester Anna Lucia
(18.09.08) Sie ist im Jungbusch überall bekannt und beliebt: Schwester Anna-Lucia, die Leiterin der Kindertagesstätte St. Alfons. Heute feiert sie ihren 65. Geburtstag.
Seit 1991 ist die Niederbronner Schwester als Leiterin engagiert. "Sie ist der kreative und geistliche Motor und hat die Kindertagesstätte in einer interkulturellen Gegend zu einem Begegnungsraum für Menschen aus über 60 Nationen geschaffen. Mit ihrer liebenswürtigen Art hat sie sich nicht nur die Herzen der ihr anvertrauten Kinder, sondern auch ihrer Familien erworben", so Pater Hans-Joachim Martin SJ heute Morgen im Dankgottesdienst in der St. Sebastian Kirche. Das Engagement von Sr. Anna Lucia wurde sichtbar, als die Kinder mit ihren Eltern und Erzieher/innen nach dem Gottesdienst "ihrer Schwester" gratulierten und sie selbst einmal in den Mittelpunkt stellten.
In der Regel gehen Menschen nach Erreichen einer bestimmten Altersgrenze in den Ruhestand. Mit überzeugenden Worten haben ihre Mitarbeiter/innen gebeten, dass Schwester Anna-Lucia weiterhin die Leitung der Kindertagesstätte wahrnimmt. Ihr Orden, die Niederbronner Schwestern, und die Seelsorgeeinheit haben gerne zugestimmt.
Schwester Anna-Lucia arbeitet in der Seelsorgeeinheit auch in der Erstkommunionkatechese mit und engagiert sich ebenso in der Ministrantenarbeit, sowie in vielen caritativen Anliegen. (bmg)
Tiersegnungsgottesdienst - Der Gottesdienst für Mensch und Tier...

- Franziskus predigt zu den Vögeln (Darstellung einer Legende aus den Fioretti von Giotto di Bondone, um 1295)
...oder was hat der heilige Franz von Assisi mit den Tieren zu tun?
Am Samstag, 4. Oktober sind alle interessierten Herrchen und Frauchen mit ihren Hunden, Katzen, Meerschweinchen, Hamstern, Hasen und sonstigen Tieren um 11 Uhr zum Tiersegnungsgottesdienst in den Innenhof der St. Sebastiankirche am Marktplatz eingeladen.
Die Tiersegnung gehört im ländlichen Raum zum festen Bestand des Kirchenjahres, ist es doch selbstverständlich, dass Mensch und Natur deutlich in Koexistenz leben. Und in der Stadt? Egal ob auf dem Land oder in der Stadt, segnen bedeutet im Lateinischen „benedicere“, das heißt „etwas Gutes sagen“ und das ist ortsunabhängig. Im Segen erhalten wir die gute Zusage, dass Gott an unserer Seite steht. Wenn wir Tiere segnen, bedeutet das zudem, uns daran zu erinnern, dass Tiere Geschöpfe Gottes sind. Wir vergegenwärtigen uns, dass uns die Tiere von Gott anvertraut sind wie seine ganze Schöpfung. Es geht um die Achtsamkeit, den Respekt und den verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung Gottes. Segensfeiern sind allerdings keine magischen Rituale. Der Segen selbst besteht aus einem Zuspruch und einem äußeren Zeichen, damit die Verantwortung des Menschen im Wortsinne „begreifbar“ wird. Der Heilige Franz von Assisis (* 1181/1182 in Assisi, Italien; † 3. Oktober 1226 in der Portiuncula-Kapelle unterhalb von Assisi), dessen Gedenktag wir in der katholischen Kirche am 4. Oktober feiern, kann uns in besonderer Weise daran erinnern. In vielen Legenden, die sich um diesen Heiligen ranken, wird von seinem Verhältnis zu Tieren erzählt. So soll er den Vögeln gepredigt und einen gefährlichen Wolf in der Stadt Gubbio gezähmt haben. Bekannt ist auch sein großer Sonnengesang, mit dem er ein großes Loblied auf die Schöpfung Gottes besingt. (bmg)
Kräuter duften für die Gottesmutter Maria

- Hans-Joachim Martin und Enzo Mariconda (rechts) begutachten die Kräuter.

- Der große Kräuterstrauß ist für die Kirche und den Citypunkt F2.
An der katholischen St. Sebastianskirche am Mannheimer Marktplatz duftete auffallend nach frischen Kräutern: Alle Hände voll zu tun hatte am 13. August Blumenhändler Crescenzo (Enzo) Mariconda mit der Aufgabe, mehrere hundert Kräutersträuße für das Fest Maria Himmelfahrt zu binden.
Das Fest wird am Freitag, 15. August, in den katholischen Kirchen gefeiert (In St. Sebastian am Marktplatz um 12.10 Uhr, in der Jesuitenkirche um 18 Uhr). Mariä Himmelfahrt ist das wichtigste der Marienfeste. Seit Jahrhunderten ist es dabei Brauch, im Gottesdienst Bündel aus frischen Kräutern zu segnen, die so genannten Würzwische. „Das hängt vor allem mit einer Legende zusammen, dass nach dem Tode Marias nichts von ihr zurück blieb als wohlriechende Blumen und Kräuter“, erklärt Jesuitenpater Hans-Joachim Martin diesen Brauch. Der Glaube, dass Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgefahren ist, gehört seit der Antike zum Christentum. „Und die Heilkräuter auf Maria bezogen, bedeutet im übertragenen Sinn, dass ,Maria wie ein Heilmittel gegen den Tod’ ist“, sagt der Seelsorger und verweist auf die jahrhundertealte Praxis, gegen viele Krankheiten allerlei Kräuter zu sammeln. Folgerichtig haben die Menschen früher aus den Würzwischen Tees gekocht und sie getrunken. Auch das Vieh wurde damit behandelt.
In alten Aufzeichnungen finden sich verschiedene Zusammenstellungen für die Kräuterbündel, manchmal mit sieben, neun, zwölf oder noch mehr Kräuterarten. „Wir nehmen hier zwölf Kräuter“, verrät Blumenfreund Mariconda und zählt auf: „Schafgarbe, Rainfarn, Salbei, Johanniskraut, Blutströpfchen, Pfefferminze, Rosmarin, Fenchel, Wildes Löwenmaul, Bohnenkraut, Ysop und Dost.“ In einige besonders prächtige Sträuße hat Enzo Mariconda noch Schätze aus dem Garten hineingebunden: Echter Lorbeer, Stechpalmen, Hagebutten und anderes. „Die großen Sträuße sind für den Altar und für das Haus der Kirche.“ Die kleinen werden zum Selbstkostenpreis vor den Gottesdiensten heute in der City verkauft. In fast allen katholischen Gottesdiensten findet heute eine Kräuterweihe statt. Für Blumenhändler Mariconda eine „schöne Tradition, die man erhalten sollte. Ich erinnere mich dabei immer an die Oma und was mir früher mit ihr alles für die Würzwische gesammelt haben“, sagt der Italiener. (mat)
Innenstadtgemeinde feiert Patrozinium
„Das Entscheidende am Patrozinium ist, dass wir nicht nur in die Vergangenheit schauen, nicht nur schauen, wie unsere Patrone ihren Glauben gelebt haben, sondern dass wir versuchen, ihr Leben in unsere Zeit zu übersetzen“, dies sagte Dekan Karl Jung am 20. Juli beim Namensfest des Kirchenpatrons Ignatius in der Jesuitenkirche. Die Katholiken der Innenstadt feierten dieses Fest in mehreren Gottesdiensten und danach beim Gemeindefest im Hof hinter der Kirche.
Erstmals fand parallel zur Gemeindemesse in der Krypta der Kirche ein Gottesdienst für Kinder statt. Fast vierzig Kinder und teilweise auch ihre Eltern folgten der Einladung der Gemeinde in die Unterkirche, so dass es in dem kleinen Gottesdienstraum eng wurde. Jesuitenpater Hans-Joachim Martin erzählte anschaulich die Lebensgeschichte des Ignatius von Loyola mit Symbolen und Gesten nach. Zuvor hatten die Kinder gemeinsam gebastelt und gesungen. Der Gottesdienst für die kleinen Kirchgänger stand unter dem Motto „Beim Namen gerufen“ und machte deutlich, dass jeder in seinem Namenspatron das Vorbild eines heiligen Menschen trägt.
In seiner Predigt stellte Jung „ein Stockwerk höher“, im Hauptschiff der Kirche, den heiligen Ignatius als Beispiel eines großen Glaubenszeugens vor. Ignatius ist der Gründer des Jesuitenordens, mit seinen Gefährten brachte er den christlichen Glauben nach Asien. Im Hochaltar der Jesuitenkirche sind Ignatius und sein Gefährte Franz Xaver, ebenfalls Patron der großen Barockkirche, zu sehen. „Auch wenn wir auf die Heiligen achten, wenn wir heilige Menschen verehren“, so betonte Jung, „dann können wir das nur, indem wir auf Jesus Christus blicken.“ Kirche zu sein, ohne auf Jesus zu schauen, das sei unmöglich. Und so stünden nicht „Verwaltung und Organisation, nicht professionelles Management und anderes, sondern der Glaube an Jesus Christus im Brennpunkt der Kirche“.
Nach den verschiedenen Gottesdiensten trafen sich die Gläubigen zum Gemeindefest im Kirchenhof, zu Essen und Trinken und Musik. Denn erstmals spielten dort die Altrheinmusikanten aus dem Stadtteil Sandhofen auf. (mat)
Segen für den Spargel: Kirche in der City feiert Johannisfest

- Leckeres Gemüse - aber ab 24. Juni ist Schluss mit diesen Genüssen. Foto: pixelio/qay
Feinschmecker, Hobbyköche und Landwirte wissen – ab 24. Juni kommt gemeinhin kein frischer Spargel mehr auf den Tisch. Astronomisch gilt der Tag als der Termin der Sommersonnenwende, kirchlich als Hochfest des heiligen Johannes des Täufers.
Zwischen diesen Anlässen und dem „Spargel-Stopp“ gibt es eine Verbindung, erklärt Pater Hans-Joachim Martin von der katholischen Passantenseelsorge: „Die Spargelpflanze muss zur Zeit der Sonnenwende zur Ruhe kommen, damit sie austreiben kann und so neue Kraft für die nächste Saison gewinnt.“ Die Brücke zwischen Johannistag und Sommersonnenwende erkläre sich aus den vielen heidnischen Bräuchen, die sich die frühe Kirche vor Jahrhunderten zu Eigen machte. Einer davon ist das Johannisfeuer, das die Sonnenwendfeiern der Heiden aufgreift.
In der Mannheimer Innenstadt ist der Johannistag in diesem Jahr festlich begangen worden. Nach einem Gottesdienst am 24. Juni in der Marktplatzkirche wurden draußen auf dem Marktplatz Spargel gesegnet – die Segnung von Äckern und Vieh am 24. Juni sind ein uralter Brauch. „Wir haben Gottes Segen auf die Pflanzen, die jetzt ausruhen dürfen und müssen, herab gerufen. Gerade in unserer Zeit sind diese Pflanzen ein hervorragendes und einleuchtendes Zeichen, warum nachhaltiges Wirtschaften notwendig ist.“ Nach der Segnungsfeier lud die Pfarrei St. Sebastian zum Frühschoppen ein.
Liebfrauenkirche wird bis 2011 saniert

- Die Liebfrauenkirche im Stadtteil Jungbusch.
Bei der derzeit geschlossenen katholischen Liebfrauenkirche am Luisenring zeichnet sich eine umfassende Sanierung ab. Dies ergab eine Begehung des Gotteshauses im Jungbusch, an der Dekan Karl Jung, Vertreter vom Freiburger Ordinariat, der Pfarrei St. Sebastian und der Gesamtkirchengemeinde Mannheim teilnahmen.
Bei dem Treffen wurde beschlossen, das Gotteshaus bis spätestens zum Katholikentag wieder zu öffnen. „Wir gehen sogar davon aus, dass wir Liebfrauen nicht erst 2012, sondern schon im Vorjahr wieder in Betrieb nehmen können“, sagt Jesuitenpater Hans-Joachim Martin, der zuständige Pfarrer von Liebfrauen. Nach diesem Zeitplan müssten die Bauarbeiten an der Kirche spätestens im nächsten Jahr beginnen. Die Grundsanierung umfasst Arbeiten am Dach, an der Außenfassade, den Gewölben und zusätzlich auch im Innern. „Der größte Brocken wird dabei wohl die Elektrik, sie ist völlig veraltet.“ Dass bis zum Deutschen Katholikentag Liebfrauen eine richtig schmucke Kirche ist, dafür wird vor allem ein Neuanstrich sorgen. Im Innern sorgen eine neue Beleuchtung und mehr Farbe der Figuren für ein ansprechendes Bild. So jedenfalls die Ideen der Baufachleute.
Ab sofort Planungen im Detail
Ab sofort wird Liebfrauen eingehend unter die Lupe genommen: „Nachdem wir vom Erzbischöflichen Bauamt den Planungsauftrag haben, können wir daran gehen, die einzelnen Schäden am Gotteshaus festzustellen.“ Daraus würden sich bald die notwendigen Maßnahmen und die Kosten herleiten lassen. Bis Sommer wird es einen Kostenplan geben, schaut Pater Martin nach vorne. „Daraus leiten wir die Finanzierung ab.“ Sicher ist, dass die Kirche im Zusammenhang mit dem Katholikentag so umfassend saniert wird. Gegenüber befindet sich die zurzeit größte Moschee Deutschlands. Einen Teil der Sanierungskosten muss die Seelsorgeeinheit Mannheim-City, zu der auch die Marktplatzkirche St. Sebastian und die Jesuitenkirche zählen, selbst tragen. Die Verantwortlichen hoffen hier darauf, dass sie für die Innenausstattung des über 100-jährigen Gotteshauses zusätzlich Spender finden – etwa für die Sanierung einzelner Heiligenfiguren.
































