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Firmvorbereitung

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Üblicherweise findet die Firmvorbereitung in Kleingruppen statt. Das gemeinsame Erleben steht im Vordergrund. Die Vermittlung von Glaubenswissen, die Klärung der Frage, was der Glaube im Leben sein kann aber auch, wie der junge Mensch mit anderen in Beziehung steht, ist Gegenstand bei den Gruppentreffen und Firmwochenenden. Einige Gemeinden bieten Praktika für die Jugendlichen an - im Kindergarten, im Altenpflegeheim oder beim Besuchsdienst: Das dient dem Kennenlernen der Gemeinde mit ihren Aufgaben, zugleich stärkt es die jungen Leute in ihrer Selbstständigkeit.

Firmung

Die Firmung ist eines der sieben Sakramente. Geschichtlich und inhaltlich ist dieses Sakrament mit der Taufe verwandt und wird zum Beispiel in der Ostkirche heute noch zusammen mit der Taufe gespendet. In der Taufe empfängt der Christ "den "Geist Gottes". Die Firmung greift diesen Teilaspekt des Taufgeschehens auf und verselbständigt ihn. Die Ursachen liegen in der früh in der Kirche sich durchsetzender Praxis der Kindertaufe.

Während die Kindertaufe einerseits den Geschenkcharakter der Gotteskindschaft deutlich macht, kommt hier der ergänzende Gedanke der freiwilligen, persönlichen Zustimmung des Christen entschieden zu kurz. Die Firmung, die im Idealfall einem Erwachsenen gespendet wird, in der Regel jedoch den Jugendlichen (zwischen 14 bis 16 Jahren), stellt darum die bewusste und freiwillige Entscheidung für den Glauben in die Mitte.
Mit dieser Entscheidung ratifiziert der Firmling nachträglich das Taufverspre-chen, dass bei seiner (Kleinkind-)Taufe stellvertretend für ihn Eltern und Tauf-paten abgegeben hatte.

In Mannheim findet in der Regel alle zwei Jahre Firmung statt, meist an einem Wochenende im Spätjahr – und zwar in den geraden Jahren. Die Jugendlichen des Firmjahrgangs werden von den Gemeinden vorher angeschrieben und eingeladen. Manche Gemeinden veröffentlichen die anstehende Firmung im Vorfeld – dann müssen die Jugendlichen aktiv werden und sich ihrerseits bei der Gemeinde anmelden.