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Trauer begleiten

Sterbende und Trauernde begleiten


Krankensalbung
Krankensalbung ist nicht die „letzte Ölung“. Früher waren der Ort und die Zeit für die letzte Ölung das Sterbebett. Im theologischen Verständnis eine notwendige, Heil sichernde Zurüstung für den letzten Weg. Zwei Ängste begleiteten dieses Sakrament, zu früh oder zu spät zu kommen! Heute gibt es diese Interpretation nicht mehr, sie wirkt aber noch in vielen Herzen nach.
Das Sakrament der Krankensalbung ist ein Sakrament der physischen und psychischen Stärkung. Es kann gefeiert werden bei schwerer Krankheit, vor Operationen und in Not- und Krisensituationen. Dazu gehört natürlich auch die Sterbephase. In dieser Situation ist es ratsam, frühzeitig mit der betroffenen Person über die Feier des Sakramentes zu sprechen, damit es tatsächlich auch als Stärkung empfunden werden kann.
Unsere Bitte: Sollte es in Ihrer Familie oder in Ihrem Umkreis Schwerkranke, Bettlägerige oder Pflegebedürftige geben, sprechen Sie frühzeitig mit ihnen über die Möglichkeit, die Krankensalbung als Sakrament der Stärkung zu empfangen. Dann wenden Sie sich an eines unserer Sekretariate. Bei einer plötzlich eintretenden Sterbephase, rufen Sie die Nr. 0151/17444668 an. Bitte bedenken Sie, dass die Priester diesen Notdienst neben ihrer sonstigen Tätigkeit versehen und nicht immer sofort abkömmlich sind.

Erste Schritte nach dem Eintreten des Todes
Was den geistlichen Teil angeht, so ist es auch im bereits eingetretenen Todesfall sinnvoll, eine/n Seelsorger/in zu rufen. Er/sie wird mit den Angehörigen für den Verstorbenen beten. Alle Formalitäten, sowie Ort und Zeit der Beerdigung besprechen Sie dann mit dem Bestattungsunternehmen, das sich mit der Kirchengemeinde in Verbindung setzen. In der Regel akzeptieren wir die Zeitvorstellung der Angehörigen.

Gestaltung der Bestattungsfeier
Zur Vorbereitung des Gottesdienstes und zur Information über die Person des Verstorbenen und der Todesumstände wird sich rechtzeitig vor der Bestattungsfeier ein/e Seelsorger/in mit den Angehörigen in Verbindung setzen.

Messen für Verstorbene
Es ist gute und alte Tradition unserer Kirche, dass wir in unseren Gottesdiensten für unsere Verstorbenen beten. Dabei geht es nicht darum, dass wir Lebenden noch etwas für das Seelenheil der Toten regeln können, es geht um die Gemeinschaft der Lebenden und Toten im Mysterium der Auferstehung. Damit wir auch wirklich glauben, dass unsere verstorbenen Angehörigen zu dieser heiligen Gemeinschaft bei Gott dazu gehören, ist es sinnvoll und gut, die Namen derer für die wir in unseren Gottesdiensten besonders beten, im Gemeindeblatt "Mittendrin" zu veröffentlichen.